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Fotografie: Hang (Dresden)


Das letzte Mal, dass ich mich mit einer Freundin zum Fotografieren getroffen habe ist schon richtig lange her. Also wirklich. Da habe ich noch in Dresden gewohnt und es fing gerade an sommerlich warm zu werden. Seit dem ist, abgesehen vom Umzug nach Leipzig, zumindest ein bisschen was passiert. Ich habe ein Praktikum in einer Grafik - und Druckwerkstatt angefangen, was mir ziemlich gut gefällt, mich dafür aber auch viel einspannt. Deshalb bin ich erst jetzt dazu gekommen mich an die Bilder von meiner lieben Hang zu setzen.


Hang habe ich damals (oh, das klingt als würden wir uns Jahre kennen :D) noch vor meinem Studium über Facebook in einer Gruppe kennengelernt, in der es darum ging Firmen und Blogger zu vernetzen und Kooperationen zu kreieren -  daraus ist dann dieser Beitrag entstanden. Nach einiger Zeit habe ich dann festgestellt, dass Hang auch in Dresden studiert und tatsächlich genau denselben Studiengang gewählt hat, für den ich mich auch beworben hatte. Später sind wir uns dann noch in Dresden beim Campus Radio über den Weg gelaufen und irgendwann da haben wir gemerkt, dass wir uns richtig gut verstehen und auf einer Welle sind. Manchmal hat man das so mit Menschen, die man eigentlich noch gar nicht richtig kennt, aber mit denen man trotzdem über alles reden kann, ohne dass es irgendwie komisch ist. Kennt ihr diese Menschen, die von Grund auf eine positive Ausstrahlung haben? Hang ist einer dieser Sonnenscheinmenschen, bei denen man eigentlich nur gute Laune haben kann und die einem so viel positive Energie mitgeben. Und auch wenn das auf den Bildern nicht so ersichtlich ist - eigentlich trägt sie immer ein Lächeln auf ihren Lippen.

Hang hat übrigens auch einen Blog, auf dem sie regelmäßig scheibt (ein weiterer lustiger Zufall unseres Kennenlernens) und hier könnt ihr die letzte Serie sehen, die wir zusammen geshootet haben.


nachhaltiger Leben: Badezimmer


Wenn man sich ein bisschen mit veganer Ernährung beschäftigt, dann kommt man irgendwann nicht bei dem großen Wort Nachhaltigkeit vorbei. Auch darum habe ich oft einen großen Bogen gemacht, weil ich wusste, ich müsste so viel ändern. Und auch weil ich dachte, es würde anstrengend und zeitaufwendig werden, aber vor allem, dass ich alles auf einmal ändern müsste. Ja, ich bin ziemlich gut darin mir selbst bei solchen Dingen Druck zu machen. Das mit dem Studium wird bestimmt ein Spaß.. Im letzten Monat habe ich dann erstmal mein verbliebenes Shampoo und Duschbad aufgebraucht und dann Schritt für Schritt durch nachhaltigere Alternativen ersetzt. Einfach um ein bisschen weniger herum zu müllen und weil es dann tatsächlich ziemlich Spaß gemacht Neues zu lernen und zu entdecken. Ein paar Tipps, die sich in den letzten Wochen bei mir gut bewährt haben und Teil meiner Routine geworden sind, mag ich deshalb heute mit euch teilen!


SEIFE STATT DUSCHBAD
Die einfachste Umstellung war für mich von Duschbad auf Seife umzusteigen. Damit es auch schon vorher nachhaltig blieb, habe ich meins erstmal aufgebraucht, bevor ich mir Seife zu gelegt habe. Das Seifenstück habe ich mir in einer Drogerie gekauft, allerdings gibt es auch diverse Shops, die selbstgemachte Seifen verkaufen und bestimmt auch toll zum Ausprobieren sind. Ich mag vor allem das Gefühl von Sauberkeit, dass ich nach dem Duschen auf meiner Haut habe. Irgendwie anders als mit normalem Duschbad. Außerdem riecht man nicht unglaublich süß und nach Frucht (ich brauche das nicht unbedingt), sondern einfach leicht und sauber. I like it.


ROGGENVOLLKORNMEHL ALS SHAMPOO
Ein bisschen schwieriger war die Sache sich mit Mehl die Haare zu waschen. Aber auch um einiges lustiger. Zunächst ist es wichtig, dass man wirklich nur Roggenvollkornmehl und keine andere Mehlsorte benutzt. Kann dann zu ganz fiesen Klumpen in den Haaren kommen, die man nicht so leicht wieder raus kriegt. Um das Shampoo anzurühren, benutze ich immer eine Müslischale oder eine große Tasse. Die fülle ich dann zur Hälfte mit dem Mehl und gieße den Rest mit Wasser auf. Man kann mehr oder weniger Wasser nehmen, je nach dem welche Konsistenz einem besser gefällt. Dann wird die Pampe wie Shampoo auf der nassen Kopfhaut einmassiert und wieder ausgewaschen. Wichtig ist, dass du wirklich genug Mehlpampe anrührst und auf deine Haare klatschst. Ich habe anfangs nur mit 2 EL Mehl gearbeitet, aber nach dem Waschen hatte ich immer noch das Gefühl, dass sie etwas fettig waren. In dem Fall also: viel hilft viel! Nach dem Einmassieren gründlich auswaschen und dabei quietschen die Haare dann meistens schon vor Sauberkeit. Good sign! Es kann sein, dass sich ein paar Mehlkrümel in den Haaren verfangen, aber nichts was nicht durchs Föhnen und Kämmen verschwindet. Was ich gemerkt habe, ist dass meine Haare von sich aus mehr Volumen haben und dass sie viel griffiger sind. Den Effekt mag ich ganz gerne (:



KOKOSÖL, MEIN SUPERHELD
Oh ja, das Kokosöl ist schon seit recht langer Zeit mein persönlicher Superheld im Bad, weil es so vielfältig einsetzbar ist. Am meisten verwende ich es vor dem Zähneputzen zum Ölziehen oder auch Oil Pulling genannt. Das Ölziehen ist eine ayuverdische Methode, um Viren, Bakterien und Giftstoffe aus dem Mundraum zu entfernen, die sonst weiter in unserem Körper gelangen würden. Zähne und Zahnfleisch werden gesund gehalten und außerdem hat es einen leicht aufhellenden Effekt auf die Zähne, weil frische Verfärbungen durch Kaffee oder Tee entfernt werden können (muss nicht zwangsläufig sein). Ich nehme etwa einen gehäuften Teelöffel Kokosöl und spüle es circa 15 Minuten in meinem Mund hin und her. Gleichzeitig kann man duschen, sich anziehen oder durch die Wohnung tanzen. Wichtig ist nur, dass du das Öl nicht runter schluckst (kann am Anfang etwas schwer werden, deshalb kannst du mit einer kürzeren Zeit anfangen) und danach Zähne putzt. Das Öl solltest du nicht in den Abfluss spucken, sondern entweder gleich in den Müll oder in ein Gefäß, das du dann entleeren kannst. Ansonsten nehme ich Kokosöl gerne zum Abschminken. Dazu verteile ich etwas Öl auf meinem Gesicht und vor allem auf dem Wimpern und nehme es dann mit einem warmen Waschlappen wieder ab. Funktioniert sehr gut! Man kann das Öl auch als Mückenschutz nutzen, aber das muss ich erst noch ausführlich testen :D


BAMBUSZAHNBÜRSTEN
Im Mai habe ich mir ich zum ersten Mal vegane Zahnbürsten aus Bambus zu gelegt. Ich habe sie auf Amazon bestellt, aber natürliche kann man auch lokale Läden und Shops unterstützen. Muss man vielleicht nur ein bisschen suchen. Die Zahnbürsten habe ich im Viererpack bestellt - da kann man gleich mit Freunden teilen - und gefallen mir richtig gut. Abgesehen davon, dass sie schön aussehen, funktionieren sie wie Zahnbürsten aus Plastik. Am Anfang ist das Gefühl im Mund ein bisschen anders, aber da gewöhnt man sich schnell dran.


SCHWAMM ALS PEELING-ERSATZ
Bei meiner Amazonbestellung wurde mir der fancy Konjac Schwamm vorgeschlagen, der bei fettiger und problematischer Haut helfen und überschüssiges Öl wegnehmen soll. Der Schwamm besteht aus Pflanzenfasern und ist vollkommen biologisch abbaubar, deshalb wollte ich dem ganzen eine Chance geben. Außerdem ist meine Haut seit dem Absetzen der Pille vor einem halben Jahr für meine Verhältnisse recht unrein und öliger geworden. Mit dem Schwamm habe ich keine weltbewegende Veränderung feststellen können, allerdings entfernt er wirklich gut das Öl und hinterlässt ein angenehmes und sauberes Gefühl auf der Haut. Ich benutze ihn zweimal täglich und finde es immer noch ziemlich cool :D


NATÜRLICHES DEO
Ich habe ewig nach einem guten Deo gesucht, das ohne Aluminium ist, aber trotzdem eine gute Wirkung hat. Durch Pia (Kraftfutter) bin ich auf die Deo Creme gekommen und habe sie fix bestellt. Weil Sommer und so. Die Creme ist super ergiebig, weil man immer nur ein kleines bisschen braucht, was man dann auf den Achseln verreibt. Und man riecht lange gut!

Hui, der Beitrag ist ein bisschen länger geworden als ich dachte, aber ich freue mich meine Tipps mit euch teilen zu können. Wie sieht es bei euch aus? Interessiert ihr euch für das Thema und habt ihr schon selbst nachhaltigere Alternativen ausprobiert? Erzählt mal, ich bin super neugierig!

Tasty Tuesday: Veganer Spargelsalat


Es ist Dienstag und ich bin zur Zeit in riesiger Kochlaune, deshalb gibt es heute mal wieder einen Tasty Tuesday. Vor einigen Wochen habe ich mir ein paar Dokumentationen zu den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit angeschaut und immer wieder fielen die Worte vegane Ernährung. Ich habe das Thema vorher fast schon mit Absicht vermieden, weil ich wusste, wenn ich mich damit beschäftigen würde, dass ich an meinen Gewohnheiten etwas ändern müsste. Und wir Menschen tun uns ja doch recht schwer mit Veränderungen. Mein Interesse war dann aber doch zu groß und ich habe mich viel mit dem Thema auseinander gesetzt. Glücklicherweise kann ich mich mit einer ganz lieben Freunden bis ins Unendliche darüber austauschen, weil es einfach so viel Spaß macht sich aus einem anderen Blickwinkel mit Essen zu beschäftigen und viele neue Rezepte auszuprobieren. Ich bin ja seit je her ein Foodie und es gibt so viel gutes veganes Essen!

Das Rezept für den Spargelsalat habe ich bei Pauline von Living The Healthy Choice entdeckt und leicht für mich abgewandelt. Das originale Rezept findet ihr hier.

Du brauchst für eine Portion 
Salat:
4 Stangen grüner Spargel
¼ Gurke
80g Kichererbsen
1 Prise Chiliflocken oder - pulver
1 Handvoll Mandeln
½ TL Zitronensaft
1 TL Oliven Öl

Dressing:
½ EL Oliven Öl
1 TL Apfelessig
1 TL Zitronensaft

Und wenn du noch einen Dip brauchst - Hummus:
250g eingeweichte Kichererbsen
3 EL Tahin-Paste
50 ml Olivenöl
1 Zehe Knoblauch
½ Zitrone
Salz und Pfeffer


Und so geht's:

Für den Hummus die Kichererbsen abgießen und die Flüssigkeit abfangen. Die Kichererbsen dann mit der Sesampaste (Tahin), Knoblauch, etwas Zitronensaft (nicht alles aufeinmal), etwas Salz und Pfeffer in den Mixer geben. 3 EL Öl und so viel der abgefangenen Flüssigkeit, wie es nötig ist, da mit der Hummus eine cremige Konsistenz erreicht. Dann nochmal mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Ich habe gelesen, dass er denn eigentlich für circa 2 h im Kühlschrank ruhen sollte, aber daran habe ich mich nicht gehalten. Hat auch so richtig lecker geschmeckt. Wem das zu aufwendig erscheint, kann natürlich fertigen Hummus kaufen.

Den Spargel abwaschen, die unteren Enden abbrechen und mit einem Schäler in dünne Streifen hobeln. Gleiches Prozedere bei der Gurke, nur ohne abgebrochene Enden. Das Ölivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und die Kichererbsen für 3 Minuten leicht anbraten und mit Chiliflocken würzen. Danach die Spargelstreifen dazu geben und für weitere 5 Minuten braten lassen und mit Zitronensaft verfeinern. Alle Zutaten des Dressings zusammen vermischen und verrühren. Für die Garnierung die Mandeln mit einem Messer klein hacken. Dann den Spargel und die Kichererbsen zusammen mit den Gurkenstreifen anrichten, Dressing darüber träufeln und mit den gehackten Mandeln garnieren. Wer mag, gibt noch etwas Hummus dazu.


Es ist ein Rezept für ein leichtes Gericht, was gerade bei wärmeren Temperaturen immer gut ist. Muss man nur noch schauen, ob man noch grünen Spargel bekommt. Wenn du mehr Inspiration brauchst, kommst du hier zu den letzten Tasty Tuesdays. Verrückterweise ist der letze Beitrag schon knapp ein Jahr alt. Oh well. Lasst es euch schmecken und auf mehr leckere Dienstage!