Tasty Tuesday: Carrot Cake Overnightoats - oder: Was in meinem Leben passiert + Rezept.

17. Mai 2016

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Puh, seit dem letzten Post ist einigees an Zeit vergangen und so wie sich hier nichts getan hat, ist doch relativ viel in meinem Leben passiert. Seit Anfang April bin ich nicht mehr Aupair in Den Haag. Badumtss! Eigentlich war geplant, dass ich bis Ende Juni in den Niederlanden bleibe, aber wie das so ist. Es kommt immer anders als man denkt. Ab einem bestimmten Punkt ging es mir einfach nicht mehr gut. Ich habe das lange überhört und verdrängt, aber irgendwann konnte ich nicht mehr. Und ich beschloss schweren Herzens, aber auch mit Erleichterung meine Koffer zu packen und die Zelte abzubrechen. Was ich wichtiges gelernt habe: nur weil man merkt, dass man nicht glücklich mit einer Sache ist und sie nicht mehr verfolgen will, bedeutet es nicht, dass man aufgibt. Viel wichtiger ist es sich selbst treu zu sein und für sich einstehen zu können. Und die Richtung zu ändern, wenn man auf dem bisherigen Weg nicht mehr weiter kommt. Es ist so wichtig, dass du auf dich selbst Acht gibst. Es sind nicht immer Menschen um dich herum, die sich sorgen und dich in und auswendig kennen. Wenn es dir nicht gut geht, dann gestehe es dir ein und ändere etwas an deiner Lage. Auch wenn das heißt, dass du den Mund aufmachen musst und Dinge sagst, die andere vielleicht nicht hören wollen. Es geht um dich. Und du bist wichtig.

Die Erfahrung war für mich ziemlich prägend. Vor allem weil ich mich immer gerne hinten anstelle und mich erst um die anderen kümmere, bevor es um mich geht. Dass man selbst schnell mal untergehen kann, habe ich in diesen Monaten gelernt. Aber eben auch, wieder schwimmen zu lernen. Ich weiß gar nicht, ob ich weiter ausschweifen möchte. Aber es soll nicht ungesagt bleiben, dass es sieben wertvolle Monate waren, in denen ich eine neue Stadt, neue Menschen und ein neues Leben kennen gelernt habe.

Ich glaube, dass es heute keine galante Überleitung zum eigentlichen Thema des Posts gibt. Aber all diese Sachen wollte ich mir nicht noch weitere Wochen aufsparen und euch unwissend lassen. Denn nun kann es endlich weiter gehen. Auch weil ich gerade an meinem neuen Laptop sitze und die neuen Tasten tippe, nach dem sich mein Oldie nun schon vor über einem Monat von mir verabschiedet hat. Alles neu macht der Mai. Oder so ähnlich.


Achtung, es folgt ein Bruch.

Ich liebe Früshstück!

So langsam wisst ihr wahrscheinlich, dass die erste Mahlzeit des Tages gleichzeitig meine Liebste ist. Und während andere bei Tassenkuchen, Porridge oder Flüssignahrung á la Smoothies das Gesicht verziehen und zum Nutellatoast greifen, probiere ich mich gerne an Neuem aus. Dieses Mal: Overnight Oats in Carrot Cake Geschmacksrichtung. Oder auch: Haferschleim über Nacht mit Gemüse (?!). Ich finde es mega gut.

Du brauchst:

* 1 kleine Möhre
* 100 g Haferflocken
* 240 ml Milch deiner Wahl
* 2 EL Kokosflocken
* 2 EL gehackte Walnüsse
* 1 TL Zimt
* 1 EL Ahornsirup oder Honig

Und so geht's: 

* Möhre schälen und fein raspeln.
* Alle Zutaten in einer verschließbaren Dose vermischen, in den Kühlschrank stellen und über Nacht durchziehen lassen.
* Am Morgen nochmal ordentlich verrühren und dann kalt genießen!

Es ist wirklich super einfach, wenn man dann alle Zutaten zusammen hat und schmeckt wirklich wie Carrot Cake. Nur vielleicht ein bisschen gesünder. Was sagt ihr zu dieser Frühstücksidee? Klingt gut oder könnt ihr eingeweichten Haferflocken so gar nichts abgewinnen? :D

Bis bald und achte auf dich!

Inspirational People: Nachhaltigkeit, Fitness und Familie

25. April 2016

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Ich habe ein bisschen überlegt, ob ich ein Feature á la Monatsfavoriten oder Klicks des Monats einführen soll, aber das hat wieder ein bisschen etwas gezwungenes für mich. Müsste ich ja dann jeden Monat machen. Uff. Und Dinge, dich ich mir aufzwinge schaffen es in der To-Do-Liste nicht gerade unter die Top 3. Also zeige ich euch heute ganz ungezwungen und ehrlich ein paar wunderbar inspirierende Menschen, die ihre Leidenschaften zu ihren Berufen gemacht haben. Wenn das nicht einen ordentlichen Input gibt, weiß ich auch nicht.
DARIADARIA
Maddie ist mir früher schon mal aufgefallen, doch seit einiger Zeit lese ich ihren Blog regelmäßig und verirre mich auch oft auf ihren Youtube-Channel. Sie ist, finde ich, eine der seltenen Fashionbloggerinnen, die sich für die Themen Nachhaltigkeit und Minimalismus stark machen und das tut sie auf eine unglaublich sympathische Weise. Abgesehen davon, dass die Fotos ihrer Looks und Reisen immer so schön sind, lese ich auch gerne Beiträge auf ihrem Blog, die Probleme ansprechen, wie zum Beispiel "Ich bin jung und brauch das Geld."


Den Blog von Lou, auf dem auch ihr Freund Jan ab und zu schreibt, habe ich erst vor kurzem entdeckt. Lou ist eine Fitnessbloggerin und schreibt nicht nur über Motivation, Workouts und Ernährung, sondern auch ganz viel zum Thema Bodylove, was ich super wichtig finde. Ich glaube jeder hat größere oder kleinere Probleme seinen Körper zu akteptieren und Lou macht nicht nur Mut, sondern gibt auch wertvolle Tipps. Mittlerweile hat sie dazu schon einen Guide geschrieben und auch eine eigene Website erstellt, auf der man mehr zum Thema lesen kann.


Hach, was soll ich sagen? Die Michalaks muss man einfach selbst gesehen haben. Wenn ich auch anfangs verwirrt und etwas misstrauisch war, weshalb eine Familie ihren Alltag filmt und auf Youtube stellt, muss ich jetzt sagen, dass ich am liebsten ihre Videos schaue. Stef und Hannah nehmen ihre Zuschauer jeden Sonntag in ihr Leben mit und sind dabei so sympathisch normal und herzlich. Und man merkt wie viel Liebe die beiden in ihren Kanal stecken! Von der Musikwahl (große Liebe!) bis hin zu den Makroaufnahmen und Schnitten - sieh dir unbedingt ein Video an. Danach kommst du sowieso nicht mehr von weg. Augenzwinker.


Das Label habe ich erst neulich entdeckt, als ich auf der Suche... wonach eigentlich war? Das Internet, manchmal Segen und Fluch zugleich - in diesem Fall aber ganz eindeutig Segen, hat mir den wunderbaren Shop mit dem süßen Namen Greats Schwester ausgespuckt. Sarah hat eine Ausbildung zur Grafik Designerin gemacht und statt weiter zu studieren hat sie ihr eigenes Label gegründet. Mittlerweile hat sie sogar ihren eigenen Laden in Berlin. Und wie schön sind bitte ihre Illustrationen?


Wahrscheinlich kennen die meisten von euch, die auf Youtube umher schwirren Nilam [alias Daaruum]. Um die schöne und sympathische Frau, mit großer Leidenschaft für Reisen und fremde Kulturen, kommt man auch her nicht herum. Vor einiger Zeit hat sie nun Ellevant gegründet und berichtet unter anderem über verschiedene Kulturen. Was zum einen unterhaltsam, aber zum anderen ziemlich spannend und interessant ist, wie man hier gut an den Schweden-Guides sehen kann. Das schönste ist aber das alles auf einer sehr persönlichen Ebene statt findet. bin auf jeden Fall gespannt auf die nächsten Videos!

//Welche Blogger, Youtuber oder andere Kreativköpfe habt ihr diesen Monat entdeckt?//

Tasty Tuesday: Smoothie Power

29. März 2016

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Während die Einen schon ganz euphorisch den Frühling verkünden und wie ich von Sonne, Wärme und duftenden Wiesen träumen, habe ich hier leider eine andere Realität für euch. Es ist nämlich jedes Mal das gleiche. Sobald sich die Sonne länger als ein paar Stunden zeigt - vielleicht sogar auch noch regelmäßig - und sich die Luft scheinbar zu erwärmen scheint, werden Skij- und Daunenjacke (Ja, ich bin eine Frostbeule!) in die hinterste Ecke des Kleiderschranks geschleudert und der, nun ja, sagen wir Frühjahrsmantel ausgepackt. Ihr wisst schon der, der noch etwas warm hält, aber auch nicht ganz so viel. Aber die Rechnung habe ich nicht mit dem holländischem Wind gemacht. Der fegte nämlich leider mit viel Kälte durch jede Faser meines Mantels. Schön, wenn man da eine Weile auf dem Fahrrad unterwegs ist. Noch besser, wenn es dann auch noch zu regnen anfängt. Das Ende vom Lied könnt ihr euch sicherlich schon denken. Die dicke Nase hat mich wieder und dazu haben sich noch Halsschmerzen gesellt - damit der Schnupfen nicht so einsam ist, ihr versteht schon.

Glücklicherweise bin ich so hellsichtig, dass ich mir vor einem Monat einen super hippen Smoothie Mixer angeschafft habe, der quasi gleichzeitig eine Trinkflasche ist. Die sieht aber nicht ganz so fotogen aus, wie die süßen Gläser. Worauf ich aber eigentlich hinaus möchte ist, dass ich mich gerade in solchen noch-nicht-ganz-krank-sein-aber-irgendwie-kurz-davor-Phasen mit gesunden Smoothies über die Runden bringe und mit ganz viel Vitaminen gegen die Viren ankämpfe. Aber hallo! 

Und so geht's:
* 1x Avocado
* 2x mittelgroße Bananen (am besten reif)
* 1x kleine Rote Beete
* 400 ml gekühltes Kokoswasser

Alle Zutaten in den Mixer geben und einen super leckeren Smoothie zaubern! Wer will, kann noch ein bisschen Ingwer hinzugeben. Generell bei Erkältungen ist Ingwertee super. Dafür einfach eine kleine Knolle schälen, in dünne Scheiben schneiden und mit heißem Wasser aufgießen. Und am liebsten noch einen Löffel Honig dazu. Mhhh. 
Auch wenn sich da die Geister scheiden, ob es gut ist Smoothies zu trinken. À la "So viel Obst würdest du doch gar nicht essen, was du da trinkst.", aber ganz ehrlich? Selbst wenn ich meinen Smoothie nicht mit Gemüse mische, sondern nur Obst trinke, stört mich das nicht. Und es ist unglaublich wie lange Smoothies satt halten! Ich trinke sie gerne mal zu Frühstück als Abwechslung vom Porridge oder mache mir eine Smoothie Bowl. Wie frühstückt ihr denn am liebsten?