In den Tag hinein

Ich liege weich, ganz weich und bequem auf meinem Bett. Meine Augen sind noch geschlossen, aber ich spüre wie das Licht durch die halb geöffnete Jalousie fällt. Es kitzelt mich wach, nicht schnell, sondern langsam und vorsichtig. Zu wissen, dass man fast wach ist, sich aber immer noch in diesem Schlafzustand befindet ist ein wunderbares Gefühl.
Ich höre die Vögel schon ihre Lieder zwitschern und währenddessen denke ich darüber nach, was heute alles passieren kann.

Eine Fahrradtour zum See mit Freunden, in die Stadt gehen, fotografieren, basteln, auf eine grüne Wiese legen und lesen… und das alles mit so viel Gelassenheit. Ich liebe es in den Tag hinein zu leben, sich über nichts einen Kopf machen zu müssen. Sowas sollte Dauerzustand sein, sich keine Sorgen machen zu müssen. Wie einfach und leichter plötzlich alles wäre. 
Zu einfach, vielleicht. Denn, wie könnten wir noch unterscheiden zwischen wirklich glücklichen Gefühlen oder denen die wir unserem Dauerzustand verdanken? Wahrscheinlich ist es doch besser so, dass diese Momente nicht von Dauer sind. Sonst könnten wir sie gar nicht richtig schätzen. Und deshalb werde ich die kommenden Tage aus so richtig genießen, bevor der Alltag wieder losgeht. Aber daran will ich im Moment noch gar nicht denken.




Keine Kommentare

über liebe Worte freue ich mich immer,
vielen Dank ♥