{a little bit} summertime sadness

Gestern bin ich von meinem ersten Campingurlaub nach Hause gekommen! 
Es war wirklich sehr schön und viel besser, als ich es mir vorgestellt habe. Es fing schon damit an, dass uns in Rerik nicht nur die Menschen sondern auch die Sonne herzlich begrüßten. Sodass wir ersteinmal an den Strand liefen. Es stellte sich heraus, dass er nicht ohne Grund Teufelsschlucht hieß. Der Strand machte seinem Namen wirklich alle Ehre. Schon beim hinein Laufen ins Wasser -normalerweise mit schönem Sand unter den Füßen, zumindest in meiner Vorstellung- rutschte ich so oft über den glitschigen Steinen aus, dass ich ganz zerschrammt aus dem Wasser zurück kehrte, wobei ich auf allen vieren zum Strand zu kraxeln zu versuchte. Um weitere sich weitere Schrammen zu sparen, versteht sich. Leider praktisch nicht ganz umsetzbar.
Die nächsten Tage fuhren wir mit den Fährrädern an andere Strände :D
Mein Leihfahrrad, ein himmelblaues Hollandrad mit Kettenschutz aus Stoff der mit Zeitungsmotiven bedruckt war (!), hätte ich am liebsten behalten..

Ich war verdammt froh, dass wir einen Wohnwagen hatten und kein Zelt hatten. Es regnete und gewitterte nämlich ab und zu.Und in einem Bett zu liegen und dem Regen zu lauschen, stelle ich mir weitaus angenehmer vor, als in einem Zelt. Das Frühstück, wir aßen meistens draußen, teilten es uns brüderlich mit den Wespen. Ahh, waren diese Viecher nervig :D Ansonsten war es aber wirklich toll! Frühs Brötchen holen, bummeln, fertig machen, abwaschen, die Fahrräder schnappen und auf zum Strand. Das war so der ungefähre Tagesablauf.
Der Wohnwagen eignete sich auch gut als Hintergrund, um meine kleine Schwester zu fotografieren. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich in dem ganzen Urlaub eigentlich nur sie fotografiert habe.. ich glaub' ich bin auf keinem einzigen Bild. Aber es war auch mal schön, die Kamera im Wohnwagen liegen zu lassen und einfach die Momente so zu genießen!

Jetzt bin ich wieder zu Hause und das Wetter -obwohl es heute nachmittag sonnig war- erinnert mich an den Tag unserer Abreise. Der Nebel lag noch auf dem Feldern und braune Blätter fielen von den Bäumen. In diesem schrecklichen Moment, habe ich begriffen, dass es mit dem Sommer bald vorbei ist und der Herbst schon naht.


Ach und wegen Titel zum Post, ich fand der passt gut zu den Bildern!