Eine kleine Weihnachtspause


Das hier wird der letzte Post in diesem Jahr werden. Eigentlich wollte ich im Dezember mit Geschenkideen, Wishlists, und DIY's glänzen, aber ähem das hat nicht ganz so geklappt. Auf meiner imaginären Vorsatzliste für das neue Jahr wird auf jede Fall der Punkt "bessere Organisation" hinzugefügt. Die brauche ich wirklich, denn - wie hätte es anders sein sollen - habe ich immernoch nicht alle Geschenke beisammen und werde wahrscheinlich nochmal losziehen müssen. Hach ja. Ich freue mich aber schon, wenn ich alles fertig habe und meine Liebsten ihre Geschenke auspacken können. Verschenken macht immer so Spaß! Generell freue mich auf die gemütliche Tage mit der Familie, die vor mir liegen - auch wenn die immer aus so viel Essen bestehen. Ihr kennt das bestimmt (;

Dieses Jahr ist wieder fast so schnell vergangen wie das Vorherige. Und rückblickend war es dafür umso turbolenter. In diesem Jahr, 2014, entschied ich mich dazu die 12. Klasse zu wiederholen; musste ich Freunde verabschieden, die ihre Abenteuer an anderen Orten erleben wollten; gewann ich dafür umso mehr Menschen lieb; bekam ich wieder mehr Lebenslust und Freude; lernte ich wie die Liebe für mich nicht funktioniert; lernte ich trotz allem entspannt zu bleiben und nach vorne zu sehen.

Mir bleibt nur noch zu sagen: Ich wünsche euch ein schönes besinnliches Fest; Weihnachtsfeiertage, voll mit leckerem Essen (das muss so!) und einen guten Start ins neue Jahr!
Bis 2015 dann!

xoxo, Celine



DIY: Christmas Cards


Heute gibt es einen Gastpost von mir auf Nikkis Blog live every moment zu sehen. Ich zeige euch dort, wie ihr ganz einfach diese schönen Weihnachtskarten selber machen könnt. Momentan bin ich irgendwie in einer kreativen Phase angekommen - das nächste Projekt steht schon an (:

xoxo, Celine

DIY: Christmassy Calligraphy Wreath


Zu Weihnachten verschenke ich meisten etwas Selbstgemachtes. Erstens finde ich es immer schön etwas persönliches zu schenken und zweitens schont es den Schülergeldbeutel. Im vorletzten Jahr haben meine Lieben vor allem Aquarellbilder bekommen. Aber ich dachte mir, dass ich euch dieses Jahr eine einfachere Methode zeige, um selbst Bilder zu gestalten, die sich als Geschenk oder Weihnachtsdeko eignen. Oft kann man solche Motive als gedruckte Varianten kaufen, aber es geht auch so (;



Ihr braucht:
 schwarzen Karton
weiße Acrylfarbe
Pinsel
weißen Gelstift
Bleistift

1) Zeichnet euch mit einem Bleistift vorsichtig einen Kreis auf den Karton. Wenn nötig einen Teller als Schablone nehmen. Tipp: Möglichst genau arbeiten, denn das Radieren hinterlässt Schlieren.

2) Nun tupft ihr mit den Pinsel eure Kreislinie entlang. Die Tupfer/Blätter sollten wechselseitig zur Linie stehen. Es ist aber nicht schlimm, wenn es nicht akkurat wird - gibt meiner Meinung einen schönen Kontrast zur klaren Schrift.

3) Wenn ihr mit den Pinseltupfe fertig seid, könnt ihr an einzelne Stellen noch weiße Punkte in verschiedenen Größen hinzufügen. Dann erstmal alles gut trocken lassen und sich schon mal Gedanken über die Schriftart machen.

4) Entweder sucht ihr euch eine Schriftart aus, die ihr dann so gut wie möglich versucht abzumalen (kann bei verschnörkelten Schriften schwierig werden, dan erstmal ein Schmierblatt nehmen) oder ihr denkt euch selbst eine Schrift aus, die ihr erst mit Bleistift vor- und mit dem weißen Gelstift nachmalt.

Im großen und ganzen war's das schon. Am besten kommt das Bild in einem schönen weißen Rahmen an der Wand oder auf einer Kommode zur Geltung. Oder es wird natürlich gleich als Geschenk verpackt. Mir persölich gefällt die schlichte Weihnachtsdekoration sehr gut - zumindest in meinen eigenen vier Wänden brauche ich kein Glanz und Gloria (;

Wie sieht das bei euch aus? In welchen Farben wird bei euch dekoriert?


xoxo, Celine

How to: style skirts for fall


Ups, da hat sich doch tatsächlich ein fertiger Post in meiner Entwurfsliste versteckt... Ich weiß, ich bin ein wenig spät, wenn es um Herbstoutfits geht. Schon allein weil es nächste Woche wahrscheinlich schneien soll - aber immerhin ist meterologisch gesehen noch Herbst und den Post wollte ich euch nicht vorenthalten.  

Ich habe ja mal erwähnt, dass ich die zwölfte Klasse wegen meiner doofen Krankheit in den Armen (denen geht es übrigens besser!) nochmal machen darf. Das heißt also neue Kursstufe = neue Menschen. Zum Glück komme ich eigentlich gut mit allen klar und habe sogar eine besondere Freundin gefunden. Besonders weil: gleiche Wellenlänge, gleiche Interessen und gleicher Humor. Ich bin teilweise immernoch fassungslos, aber ich hatte bis jetzt noch niemanden in meinem Freundeskreis, der sich doch tatsächlich gleichermaßen für das Kreative wie fotografieren, malen, nähen,.. interessiert hat wie ich. Bis jetzt musste ich nämlich immer meine Freunde verpflichten Outfitbilder zu schießen, die eher mäßig Spaß daran hatten (Ich danke euch trotzdem. Oder gerade deswegen!). Aber jetzt ist T da! O weia, jetzt klinge ich doch tatsächlich wie eine Ausbeuterin. Was ich meine ist, dass T in Zukunft vielleicht öfter hier auftauchen wird. Wie genau steht noch nicht fest, aber es sei gesagt, dass sie selbst schon überlegt hat einen Blog zu starten. Ahh, ich sage ja - gleiche Wellenlänge! :D
Vor ein paar Wochen (da war es noch um einiges wärmer) trafen wir uns, um Fotos zu machen. Sehr viele Fotos. Jaja, Ausbeute - ich weiß schon (; .

Vor einiger Zeit schrieb mir nämlich Isabel  von edelight.de, um mir von einem tollen Projekt zu erzählen. Einige Autorinnen haben einen Guide über Mini-, Midi-  und Maxiröcke und über die Möglichkeiten diese zu kombinieren zusammengestellt. Die Idee und die Aufmachung von dem Guide gefällt mir wirklich sehr, sodass T und ich es uns zur Aufgabe machten Röcke mal herbstlich zu stylen. (Gut, ein bisschen haben wir geschummelt und statt Röcken Kleider verwendet, aber das ist ja dann quasi dasselbe ;)

Da man selbst ja oft immer dasselbe trägt, haben T und ich unsere Klamotten zusammen geschmissen. Wortwörtlich! Leute, ich bedauere gerade zutiefst, dass wir keine "behind-the-scenes"-Bilder gemacht haben. Ihr müsst euch vorstellen; T kam mit einer riesigen Reisetasche und zwei Tüten voll mit Klamotten bei mir an. Zum Glück wohnen wir ziemlich nah beieinander. Die Sachen wurden also ausgepackt und etliche Kombinationen später wurde uns klar, dass wir optimalerweise einen Schrank zusammen besitzen müssten. Muss ich erwähnen, dass wir bei unserer Plauderei die Zeit komplett vergaßen und das Abendlicht für unsere Fotos nutzen mussten? :D


Hemd: H&M, ähnlich hier
Schal: vintage, ähnlich hier
Rock: H&M
Boots: Mustang, ähnlich hier



Pullover: H&M
Schal: H&M, ähnlich hier
Rock: vintage, ähnlich hier, hier
Stiefel: Tamaris, ähnlich hier
Haarband: DIY


Pullover: Bershka
Jacke: Zara
Schal: H&M
Kleid: vintage, ähnlich hier
Stiefel: Tamaris, ähnlich hier


Pullover: H&M
Kleid: H&M
Schal: Promod
Jacke: NoName, ähnlich hier, hier
Schuhe: 5th Avenue, ähnlich hier



Welches der Outfits gefällt euch am besten?

xoxo, Celine

Erwachsenwerden unsere zweite Kindheit - für A


Neulich habe ich abends den Müll runtergebracht. Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus mit einem großen Hof über den man gehen muss, um zu den Mülltonnen zu gelangen. An sich ist die Situation nicht ungewöhnlich, aber trotzdem war irgendetwas anders. Es war relativ warm, die Luft klar. Und ich schaute auf dem Rückweg hoch zu einem Fenster, das hell erleuchtet war. Das Zimmer einer meiner Lieblingsmenschen. Wir kennen uns seit wir vier Jahre alt waren, sind im selben Haus neben- und miteinander aufgewachsen.

Ich ging quer über den Hof zur Schaukel hin, die seit unserem Einzug dort ihren Platz gefunden hat. Ich setzte mich, wirbelte meine Beine in die Luft und meine Gedanken auch. Früher haben wir oft hier unten gespielt. Haben unseren Fahrrädern Zügel gebastelt und Namen gegeben, sind auf ihnen durch unsere Fantasiewelt geritten. Haben mit Zaubersprüchen das Böse besiegt, Häuser für kleine Käfer gebaut, mit Pfeil und Bogen uns Nahrung erbeutet und sind todesmutig über die gefährliche Schlucht zwischen Mattisburg und Borkafeste gesprungen. Wir waren unsere eigenen kleinen Helden in unseren unzähligen Abenteuern.

Darüber dachte ich nach, während ich in der Dunkelheit langsam vor mich hinschaukelte. A ist jetzt nämlich in Australien und lebt ihre Abenteuer dort weiter. Und während ich immer trauriger und melancholischer wurde, weil sie mir so sehr fehlt, wurde mir plötzlich etwas klar. Dass ich mich in einer Schwellensituation befinde. Ich befinde mich zwischen meiner Kindheit und dem Erwachsensein. Befinde mich zwischen altem, vertrautem und neuem, unbekanntem. Das ist eines dieser Dinge, die man immer schon gehört hat und dachte man würde sie verstehen. Erwachsen werden. Darauf hatte ich mich als kleines Kind immer schon gefreut. Theoretisch bin ich das auch schon. Die Zahl meines Geburtsjahres sagt das. Aber eigentlich fühle ich mich noch ein bisschen klein. "Ich will noch nicht erwachsen werden, ich war gerade gewohnt ein Kind zu sein.", sagt auch Julia Engelmann.

Die Sache ist, dass es unausweichlich und immer weiter auf mich zurollt, während ich mich Frage wo zum Teufel ich meine Augen hatte, dass ich das nicht kommen sah. Es ist an der Zeit, dass ich meine eigenen Entcheidungen treffe, aus anderen Fehlern lerne und meinen Weg finde. Oder erstmal anfange zu Suchen. Und das macht mir ein bisschen Angst.

Am selben Abend schrieb ich A eine Nachricht über meine Sorgen und stellte sie mir lachend, mit noch nassen Haaren von den wilden Wellen und Surfbrett unterm Arm vor. Mir ging es besser, als ich zu dem Gedanken kam, dass Erwachsen werden vielleicht unsere zweite Kindheit beudeutet. Nur in einer größeren Welt, mit mehr Möglichkeiten und Unmöglichkeiten. Denn letzendlich ist doch wieder alles neu für uns, wir entdecken und staunen, gehen in die eine Richtung und kehren wieder um, suchen uns einen neuen Weg, haben plötzlich andere Ideen, machen Fehler und lernen daraus oder auch nicht.. Wir sind wie Kinder, neu im Erwachsen sein. Und nur weil wir dann so groß sind, wie wir es früher immer sagten, heißt das ja nicht, dass wir aufhören müssen mit den Schuhe im Laub zu rascheln oder in Pfützen zu springen. Das mache ich weiter und vielleicht strecke ich dabei die Zunge raus.


Mh, dann eben ein paar weise Worte. Zum Outfit.



Okay, kaum hat mich die Klausurenphase in ihren unfassbar tiefen Sog mitgerissen, schon komme ich gar nicht mehr zum schreiben. Und das während ganz viele Bilder auf meiner Festplatte versauern. So ein Mist aber auch! Immerhin sind die Naturwissenschaften zum größten Teil abgehakt - also wenigstens ein bisschen Entspannung. Momentan läuft das hier gerade nicht so wie geplant. Ich habe mir doch tatsächlich einen Blogplan erstellt, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Und nun hocke ich hier auf meinem Plan und komme nicht vorwärts. Ich finde es nämlich richtig schade, dass durch die wenige Zeit die ich habe, meine DIY-Kategorie völlig einstaubt. Das habe ich "gerade erst" (auch schon wieder etwas her, hust) wieder gemerkt, als ich für From Trash To Blog gewerkelt habe. Auch wenn es zeitaufwendig war, es hat wieder so Spaß gemacht. Ich habe auch schon ein paar Ideen, wie es mit dem Zeichnen weiter gehen soll. Aber ihr kennt ja mein Problem, deswegen verspreche ich erstmal nichts, ehe es nicht wirklich ausgearbeitet ist. Die Bilder habe ich mit einer Freundin in den Herbstferien gemacht. T und ich haben uns oft getroffen, um Outfitbilder zu machen und sie hat mich doch tatsächlich wieder vor die Nähmaschine bekommen. Ich bin zwar halb verzweifelt, aber sie hat es einfach drauf. Vielleicht werdet ihr ja davon auch noch ein bisschen was zu sehen bekommen. Aber ja - erst erarbeite ich mir ein Konzept.
Ich glaube das ist nämlich mein Problem. Ich weiß zwar eigentlich über was ich alles bloggen will, aber irgendwie fehlt die Organisation und das Konzept dahinter. O weia - dieser Post ist wohl gerade ein Paradebeispiel.
Dann ein paar Weise Worte zum Outfit. T und ich haben sozusagen unsere Kleiderschränke zusammen geschmissen und wild durcheinander probiert. Dabei kam dieses herbstliche Outfit, ich taufe es Boho-Indie-mit-Overknees-und-Skateboard-Look-Etwas, heraus. Mag ich ziemlich gerne, aber leider musste ich T's Sachen wieder zurück geben. Das Skateboard stand ganz zufällig auf dem Hof herum - da lobe ich mir doch die Nachbarn, die ihr Zeug nicht wegräumen - und machte sich doch ganz gut so als Accessoires. Ich bin natürlich auch gefahren. Mit Schwung.
2 Meter. Und hart gelandet.


Zum Outfit
Hut: H&M (von T), ähnlich hier und hier
Schal: unkown (von T), ähnlich hier 
Pullover: H&M
Kleid: aus Portugal (von T), ähnlich hier und hier
Cape: Pimkie
Stiefel: Tamaris(von T), ähnlich hier und hier


xoxo, Celine

An Indian Girl


Ich habe es schon mal gesagt, aber ich mag die Zwischenjahreszeiten. Den Übergang vom Sommer zum Herbst habe ich am liebsten. Ich weiß, damit bin jetzt ziemlich spät dran. Denn heute war es draußen so bitterkalt, dass ich mir meinen Wintermantel sehnlichst herbei gewünscht habe. Einen Becher heißen Kakao inklusive. Und die Tage werden auch nicht von einer wärmenden Herbstsonne bestimmt, sondern eher von Regen. Die Bilder sind schon vor ein paar Wochen entstanden und obwohl ich gerade Ferien habe, bin ich noch nicht dazu gekommen diesen Post zu schreiben. Irgendwie steht nämlich immer trotzdem etwas an. Ihr kennt das bestimmt. Aber ich war beim Sommer-Herbst-Ding. Oder auch Indian Summer, wie ich mittlerweile gerne sage. Dieses Jahr habe ich nämlich absoluten Gefallen an dem Boho-Hippie-Chic-ihr-wisst-schon-was-ich-meine gefunden. Bunte Muster, Spitze, Boots, Tücher.. aber nie übertrieben, sondern immernoch aufeinander abgestimmt. Auch wenn ich weiß, dass der Indian Summer an sich nichts mit dem Stil zu tun hat, verbinde ich es trotzdem miteinander. Ich bin wohl schon zu beeinflusst von den Suchwörtern oder ja Hashtags bei Pinterest. Wenn ich diese schönen Bilder dort sehe, würde ich am liebsten meinen Kleiderschrank neu aufrüsten. Denn tatsächlich gehören nur die Schuhe und die Strickjacke mir. Den Rest habe ich mir von meiner Mama zusammen stibitzt. Finde ich - im Gegensatz zu ihr - sehr gut, dass mir ihre Sachen passen. Im übrigen, Mädels: wenn ihr auch so verliebt in die Schuhe seid, seht euch mal auf Kleiderkreisel um! Ich habe das Paar für ein Viertel des Originalpreises bekommen und sie sind so unglaublich bequem. Ganz große Liebe!


Hinter der Kamera stand dieses Mal übrigens mein Papa, während meine kleine Schwester immer zwischen uns mit ins Bild sprang und ihren Spaß hatte. Im Nachhinein betrachtet ist dieser Post also quasi als Familienprojekt entstanden. Auch nicht schlecht und nachdem ich meine Anweisung mehrmals deutlich gemacht hatte "Nein, nicht so von oben fotografieren! Du musst schon etwas in die Hocke gehen..." hat es wohl Klick gemacht, denn auf einmal enstanden ganz wunderbare Bilder und Mademoiselle sur la lune alias Indian Girl war glücklich.


"Geshootet" wurde seit langem nicht mit der immergleichen Garagentür als Dauerhintergrund, sondern mal außerhalb des vertrauten Hofs. Unbekannte Außenwelt sozusagen.  Ich sollte mir wohl öfter neue Locations suchen, denn ich finde, dass die Stimmung mit jedem Hintergrund gleich eine andere ist. Und das gefällt dem künstlerischen Auge gut. Ins Herz geschlossen habe ich ja neben dem leerstehendem weiß-rosafarbendem Haus (wie toll ist das denn bitte?) Chan + Jenny. Obwohl mit die Gang um Anthony, Lenny, Jason, Finn, Marlon und Tino aus sehr äh gefällt. Nummer zwei in orange hat da wohl was nicht mitbekommen. Aber ehrlich gesagt, kann ich diese Hieroglyphen gar nicht entziffern.Köfep? Kölep? Jemand kreative Ideen?


Tuch: Vintage
Cardigan:
Bluse: H&M
Hose:
Schuhe: Minnetonka

Auf jeden Fall war es ein sehr schöner Tag und ich stelle gerade schmerzlich fest, dass ich lediglich eine Strickjacke über der leichten Bluse trug. Hach ja, der Indian Summer scheint wohl vorbei zu sein, aber so ein kleines Fünkchen Hoffnung bewahre ich mir noch bei all der grauen Kälte und dem Regen.

xoxo, Celine

From Trash to Blog: Box Organization + Tassel Garland


Nachdem euch Ariane und Nicole gestern ihre Upcycling-Projekte vorgstellt haben, sind die Gute Güte und ich heute dran unsere Ergebnisse zu präsentieren.
Als das Thema Ordnen und Organisieren dieser From Trash To Blog-Reihe fest stand, hatte ich sofort meine alte Obskiste im Kopf. Die fand ich mal auf einem Flohmarkt und nahm sie mit ohne zu wissen, zu was ich sie überhaupt gebrauchen konnte. Nun, ich kann wohl sagen, dass sie ihren Zweck erfüllt hat.

Ihr braucht:
- Obstkiste
- Säge
- Farbe (weiß, rosa)
- Pinsel
- Heißklebepistole
- Einmachgläser
- Garn
- Bänder
- dünnes Papier oder Servietten

Ich gebe zu, dass die Liste der benötigten Dinge etwas lang geraten ist, aber letzendlich sind  alle Dinge schnell beschaffbar und nicht sehr speziell. Ich hatte ehrlich gesagt sogar alle Materialien schon zu Hause, also nehmt ruhig das, was ihr da habt.


Zuerst sägt ihr - oder Papa, Bruder, Freund,.. (die Liste der möglicherweise erfahreneren Helfer ist lang) die Kiste in zwei Teile. Dabei könnt ihr selber entscheiden, wie tief ihr eure "Box" am Ende haben wollt. Ich habe die Tiefe etwas geringer als die Hälfte gewählt. Zusätzlich habe ich die oberen zwei Etagen der Obstkiste abegsägt, da sie mir sonst zu hoch geworden wäre. Netterweise hat mein guter Computer die Bilder verschluckt, weshalb ich euch auch nicht zeigen kann, wie ich den nun vorhandenen Rest der Kiste weiß anpinselte. Ich habe dafür unsere übrige Wandfarbe benutzt und brauchte nur zwei Schichten.
Das Gestell ist an sich nun schon fertig und wir machen uns an die Dekoration.

Während die Farbe nun trocknet, beginnen wir also schon mal mit der kleinen Girlande. Sammelt eure schönen Papierarten und Servietten zusammen und los geht's. Das ganze orientiert sich an dieser Anleitung - wenn ihr mit Papier arbeitet, lasst ihr den ersten Schritt natürlich weg (;


Ich habe übrigens mit einer Gesamtlänge von ca. 12cm (gefaltet 6cm) und einer Breite von ungefähr 5cm gearbeitet. Wenn ihr genung dieser "Tassels" habt, könnt ihr sie schon auf euer Garn auffädeln und nocheinmal extra festdrehen.

Für mehr Verstauungsmöglichkeiten benötigen wir nun die Einmachgläser, welche später vorne an der Kiste befestigt werden. Damit die Gläser aber auch optisch etwas her machen, habe ich sie in zwei Farben angemalt - rosa und weiß gefielen mir ganz gut (und hatte ich noch da :D). Außerdem habe ich sie noch mit einem Band beklebt, das schon ewig in meiner DIY-Kiste schlummerte.


Ist alles - Gläser und Kiste- getrocknet, kommt die Heißklebepistole zum Einsatz. Hier gilt ausnahmsweise mehr ist mehr, damit die Gläser auch wirklich an dem Holz halte bleiben und sich nicht der Schwerkraft ergeben müssen. Ist mir zweimal passiert, deshalb: immer ordentlich kleben!


Nachdem der Kleber gut getrocknet ist, geht es ans Einrichten der Box. Ich habe mich für die zugegebenermaßen sehr dekorativ aussehenden Strohhälme entschieden, die immer irgendwo herum kullerten. In das zweite Glas kamen ein paar meiner Nähutensilien. Das Gute ist, dass man die Gläser nach Lust und Laune befüllen. Ziemlich praktisch also. Die süße Girlande könnt ihr einfach über das Holz legen oder ihr klebt sie fest, damit nichts verrutschen kann.


Den Verwendungszwecken der Box sind ebenfalls keine Grenzen gesetzt. Aber so an sich ist es eine ziemlich gute Möglichkeit um Kram zu verstauen. Noch besser organisieren kann man sich hier mit veschiedenen kleinen Dosen und Boxen, damit nichts mehr herum fliegt. Aber auch als kleiner Buchhalter oder CD-Regal kann ich mir die Kiste gut vorstellen. Wie ihr seht: Verwendungszweck hoch tausend Möglichkeiten.


Ich muss sagen, dass ich doch ein wenig stolz auf mich bin. Bis zur letzten Sekunde hatte ich nämlich keine Ahnung, ob ich die Vorstellung in meinem Köpfchen tatsächlich so realisieren kann. Aber es gefällt mir wirklich gut! Toll macht sich die Kiste übrigens an einem Schreibtisch - oder, wenn euer Schreibtisch am Fenster steht auf dem Fensterbrett. Ihr könnt die halbe Kiste allerdings auch an der Wand anbringen, was sicherlich auch gut aussieht. Meine Kiste werde ich wahrscheinlich meiner kleinen Schwester zukommen lassen, um ihr Bastelzeug mal zu ordnen. Und außerdem ist ihr Fensterbrett genauso breit wie die Kiste (;
 

Morgen geht es dann schon leider in den Endspurt und Katharina und Daniela werden euch ihre Projekte zeigen. Ich bin schon gespannt, was die beide gezaubert haben (:

xoxo, Celine