Berry Muffins + Mini DIY


Während das Wetter so wechselhaft und launisch ist (hallo Regen, Sonne und Hagelkörner - genau euch meine ich) habe ich ein bisschen das Backen für mich entdeckt. Doch bevor diese ansehlichen Leckereien entsanden sind, musste ich eine erbarmungslose Mufffinevolution auf mich nehmen. Zuerst wollte ich Quarkkuchenmuffins ausprobieren, quasi als Low Carb-Variante. Die gingen jedoch total ein, wurden außen ziemlich schwarz ähm cross und schmeckten krümelig und seltsam. Der zweite Versuch mit Mandelmuffins (ebenfalls Low Carb) war schon um einiges ansehlicher. Allerdings eben nur das. Ich hatte sie nämlich komplett versalzen. Fragt mich nicht wie das passiert ist. Wer gibt denn bitte zu viel Salz in einen Muffinteig?
Schließlich hatte ich die Nase voll von meinen erbärmlichen Low Carb-Versuchen und  googlete schon halb  verzweifelt mit den Begriffen "Muffins" "einfach" "schnell" nach einem Rezept. Natürlich kam kein kohlenhydratarmes Rezept bei raus, aber das war mir so egal. Ich wollte doch einfach nur leckere Muffins haben :D Das Rezept habe ich von hier, allerdings wurde es von mir noch etwas abgeändert.


 Ihr braucht:
250g Mehl
100g Zucker
1Pck. Vanillezucker
1/2 TL Natron
5EL Kakaopulver
1 Ei
6EL Sonnenblumenöl
200ml Milch
200g Beeren/TK

1) Backofen auf 180°C vorheizen und Mehl, Zucker, Vanillezuckner, Natron und Kakaopulver vermengen. Dann das Ei zusammen mit der Milch und dem Sonnenblumenöl vermischen und zu den trockenen Zutaten unterrühren.

2) Die Beeren nun vorsichtig dem Teig unterheben. Anschließend den Teig in die Muffinförmchen verteilen und ca. 30 Minuten backen lassen.


Die Muffins habe ich dann noch mit ein paar Blaubeeren garniert und mit süßen Häschen und Ostereiern an Stäben verziert. Dafür braucht ihr nur: 
silbernes Papier
Schere
Zahnstocher
Masking Tape
Bleistift

Das DIY ist denkbar einfach. Ich habe mir einfach eine Vorlage für einen schönen Hasen gesucht. Fündig geworden bin ich bei Titatoni. Das Motiv habe ich dann auf das Papier übertragen, ausgeschnitten und an einen Zahnstocher geklebt. Mit dem Osterei ist es natürlich weniger Aufwand beim Malen und nach dem Ausschneiden kann es noch mit Masking Tape verziert werden. Wenn es ebenfalls an einen Zahnstocher befestigt wurde, kann man mit der süßen Deko die Muffins ostermäßig gestalten. 


Ich muss noch sagen, dass ich mich unglaublich freue, wenn ich mir diese Bilder ansehe. Das sieht doch gar nicht mehr so unprofessionell aus! Das weiche helle Licht; die Blaubeeren, die überall herum kullern und der farblich passende Trinkhalm, hallo? Serh food-blogger-mäßig. Ärgerlich ist nur ein bisschen, dass die meisten Bilder im Hochformat sind und man sie so nicht komplett auf dem Blog sehen kann. Ich weiß nicht warum, aber für hochkant sahen die Bilder plötzlich viel schöner aus. Ja, ich merke schon - da kommt die Perfektionistin in mir durch. Wahrscheinlich sollte ich bald wieder backen. Das Essen ist so viel ansehlicher als wenn man es kocht. Zumindest bei mir :D



xoxo, Celine

Let's try something new!


Ja, es war mal wieder Zeit für etwas neues. Schon seit Wochen war ich unglücklich mit meinen Haaren und wollte daher mal wieder etwas anderes ausprobieren. Gesagt getan, Farbe geholt und selbst probiert die Haare, insbesondere die hellen Spitzen dunkler zu färben. Nun ja, so sah es dann auch aus. Ziemlich ungleichmäßig (war wohl zu wenig Farbe) und meine Haarspitzen fühlten sich mehr als tot an. Das war also auch nicht  das Wahre. Deshalb bin ich am nächsten Tag zu meiner Lieblingsfriseurin, die bei dem Anblick meiner Haare auch nur ein erstauntes "Oh!" heraus brachte. Ein paar Zentimeter sind natürlich verloren gegangen, aber daran will ich mich nicht stören. Wächst ja wieder. Ich habe mich diesesmal gegen einen geraden Pony entschieden, weil ich im Sommer nicht so viel Stress mit meinen Haaren möchte. Wenn es warm ist, kann ich einfach die Haare zusammen binden ohne auf den Pony achten zu müssen. Und ich muss nicht mehr jeden Monat zum Friseur, um ihn nach schneiden zu lassen (gut, das habe ich eh immer vernachlässigt). Ich bin jedenfalls total glücklich mit meiner neuen Haarfarbe - Schneewittchen war mein Vorbild - und noch sind sie noch extrem weich und geschmeidig, aber das wird sich wohl nach der nächsten Haarwäsche auch erledigt haben.


Die Flechtfrisur auf den Bildern ist in letzter Zeit zu meiner Go-To-Frisur geworden. Sie ist so schön, praktisch und super einfach. Und das beste ist, die Haare sind aus dem Gesicht. Zur Not kann man immer noch einen Zopf machen, der dann aber auch nicht so langweilig aussieht. Ich freue mich auch, dass endlich wieder Lederjacken-Zeit ist. Letztes Jahr hatte ich nämlich keine, die ich tragen konnte und habe immer Ausschau nach einer gehalten, die nicht gerade dermaßen überteuert war. Fündig geworden bin ich letzendlich auf Kleiderkreisel. Ihr findet mich dort übrigens auch (klick).
Den Pullover habe ich meiner Mama geklaut. Er ist total weich und bequem, weil er weiter geschnitten ist und ich denke ich werde ihn auf jeden Fall zu Ostern tragen.


Im letzten Post habe ich ganz vergessen zu erwähnen, dass in der Sidebar gerade eine Umfrage darüber läuft, welche Themen ihr auf Sur la lune öfter sehen wollt. Ich würde mich wirklich freuen, wenn ihr eure Stimmen abgeben würdet. Sollte ein Thema nicht mit dabei sein, könnt ihr es auch gerne unter diesen Post schreiben.


xoxo, Celine

Easter Egg Vase

Ich war ja wirklich überrascht, wie gut der Upcycling-Post zu den Konservendosen bei euch ankam. Das hat mich richtig gefreut! Und da ich jetzt wieder etwas mehr Zeit habe, sind auch mehr DIY's in Planung.Yay!
Als ich neulich auf Pinterest unterwegs war, um mir ein paar Inspirationen für die Osterdeko zu suchen, bin ich unter anderem auf ein Bild gestoßen worauf Eier zu kleinen Blumenvasen verwandelt wurden. Und das hatte sofort den "Will-ich-auch-machen"-Faktor.

Ihr braucht:
1x Packung Eier
1/2x Acryl Spray
1x Rouladennadel
frische Blumen, ggf. Kunstblumen


1) Zuerst werden die Eier ausgeblasen. Dazu mit einer Rouladennadel zwei kleine Löcher in die Eier stechen, wobei eines (am besten auf der oberen bzw. "spitzeren" Seite des Eis) etwas größer sein sollte. Dann auf das kleine Loch pusten, sodass der Inhalt durch das größere Loch austreten kann.

2) Um das Ei von Innen zu reinigen, wird es mit dem größeren Loch nach unten in eine Schale mit Wasser gestellt. Dann durch das kleine Loch mit dem Mund etwas Wasser ansaugen, das Ei aus dem Wasser heraus nehmen und vorsichtig schütteln. Nun das Wasser wieder heraus pusten.

3) Um die Öffnung der Eier für die Vasen zu vergrößern, werden die schon vorherigen größeren Löcher vorsichtig mit der Rouladennadel erweitert bis man sanft mit den Fingern etwas Schale abbrechen kann.

4) Die Eier können nun noch einmal gründlich ausgespült werden, um kleine Schalenreste verschwinden zu lassen. Dann vorsichtig abtupfen.

5) Damit kein Wasser aus der kleinen Öffnung heraus läuft, wird diese einfach mit etwas Wachs verschlossen.

6) Nun können die Eier mit der gwünschten Farbe angesprüht werden. Gut trocknen lassen.

7) Die Eier in den Karton stellen, vorsichtig mit Wasser füllen und die Blumen herein stellen. Et voilá!

Wenn ihr euch die Mühe mit dem Wachs und dem Wasser sparen wollt, könnt ihr auch einfach kleine Kunstblumen statt den echten benutzen.



Den Eierkarton habe ich übrigens noch etwas weiß angesprüht, weil ich die braune Farbe zu den Eiern nicht so gerne mochte. Schön stelle ich mir die Eier auch noch in gold, hellblau oder zartrosa vor, hach ja. Wenn ihr euch fragt, was ihr mit dem ganzen Eigelb - und weiß anfangen sollt - ich habe als erstes Muffins gebacken. Morgen gibt es dann wahrscheinlich ganz viel Rührei :D

Es folgt noch eine kleine Bilderflut, einfach weil ich so verliebt in die Eierschalenvasen bin. Bei den Fotos habe ich übrigens meinen neuen Reflektor ausprobiert. Es war etwas schwierig ihn passend zu halten und gleichzeitig zu fotografieren, aber es ging. Und man merkt auch gleich den Unterschied, ob man mit oder ohne Reflektor fotografiert. Der macht das Licht nämlich viel weicher.





xoxo, Celine