What's in my schoolbag, oder so ähnlich.

 

"Can't you see that it's just raining?
There ain't no need to go outside

Ain't no need, ain't no need, mmm, mmm,
Can't you see, can't you see?
Rain all day, and I don't mind"

Jack Johnson

Ja, es regnet. Im August. Das waren bestimmt die meistgewähltesten Worte in etlichen Gesprächen gestern (jaja, denn die Ironie des Wetters ist ja, dass heute die Sonne scheint., aber ich will mich ja nicht beklagen). Gleich gefolgt von und es ist kalt. Aber irgendwie passt es zu meinem Gemütszustand. Eigentlich habe ich noch gar keine Lust auf Schmuddelwetter, weil irgendwie ist ja noch Sommer. Den wollte ich doch  auskosten. Aber gut "es ist wie es ist und es kommt wie es kommt", um Jonas Jonasson mal zu zitieren. Dann nehme ich eben den Herbst.

Eigentlich hatte ich mir heute spontan überlegt euch einen What's in my schoolbag-Post zu zeigen. Weil in letzter Zeit kam viel Geschriebenes, deswegen wollte ich nach langer Pause die Kategorie Stöberecke füllen. Passt irgendwie auch zum Wetter. Egal, ich war jedenfalls schon voll dabei meine Hefter auf dem Bett mit der schönen Blümchenbettwäsche zu drapieren und habe angefangen los zu knipsen, als mir klar wurde, dass mir das irgendwie zu langweilig ist. Mh, Schulzeug schön hinlegen und fotografieren, das kann doch jeder. Wieso also einfach, wenn es auch kompliziert geht? Nach dem Motto entstand das Video:



Bilder habe ich natürlich trotz Video gemacht. Ich meine man ist ja vorbereitet so als Blogger. Immer alles dreimal festhalten und wenn das Licht gerade stimmt.. ach zack, noch ein Foto. Jaja, so ist das. Deswegen geht mein Speicherplatz auch bald zur Neige. Selbst die externe Speicherplatte ist schon fast an ihre Grenzen gekommen. Aber wo war ich? Genau, die Bilder. Ich bin nämlich total verliebt in meinen neuen Kalender. Und auch in die Federmappe und die Handyhülle. Ach ja, man gönnt sich ja sonst nichts (;


Den Kalender habe ich bei meinKalender bestellt, wo man seinen Kalender selber gestalten kann. Wollte ich eigentlich schon letztes Jahr machen, hatte mich dann aber doch für ein Moleskine entschieden. Dieses Jahr habe ich mich getraut und ich freue mich jetzt schon fast auf die Schule, weil ich ihn dann endlich benutzen kann. Die Bilder sind von Kelly Murray hier kommt ihr zu ihrem Blog.


Und so habe ich den verregneten Tag doch ganz gut überstanden. Mit filmen, fotografieren, schneiden, ausgiebigen Gesprächen mit Lieblingsmenschen und einer Tasse heißer Schokolade. Vielleicht darf es morgen ja nochmal regnen.

Kalender: mein Taschenkalender
Handyhülle: Paprcuts
Federmappe: Paprcuts
Tasche: H&M (alt)
xoxo, Celine

Poetry Slam: Lass' doch mal fliegen.



Manchmal glaube ich, wir denken zu viel nach.
Wir lassen uns von zu vielen Dingen leiten, die uns beeinflussen.
Von anderen Menschen, deren Meinung, von Werbeplakaten und Mode, Maßen und Körperidealen.
Wir wolln' uns ständig formen, wolln' verändern wer wir sind, woll'n uns am besten neu erfinden und kriegen's doch nicht hin.
Schauen immer nur nach rechts und links, sehen nicht wer wir wirklich sind, sondern nur, dass andere größer, schöner, intelligenter und irgendwie besser sind. Als wir selbst.
Dann versinken wir in Selbstmitleid und manchmal auch in Wut, weil "Warum sieht die so schön aus? Und warum geht es der so gut?" Aber was wir nicht sehen ist, was hinter dieser tollen Fassade steckt. Weil ein jeder so gut seine Geheimnisse pflegt, wie mancher seine Briefmarkensammlung oder seinen Bonsai.

Das hübsche Mädchen hatte schon immer viel Kummer und im dunkeln werden ihre Sorgen noch schlimmer. Sie würde gern gesehen werden, scheint unnahbar und so weit weg. Doch keinem ist sie nah und keiner ist für sie da. Dabei will sie nicht viel.

Der  große Typ an der Straßenecke steckt eigentlich voller Fantasien, Träume und Ideen.  Er hätte so viel zu sagen, hätte so viel zu tun. Aber den Anfang findet er nicht und das ist zu mühsam. Drum lässt er sein Leben ziehen wie das stetige Kommen und Gehen der U-Bahn.

Was ich sagen will: Jedem geht es anders, als er  vorgibt zu sein. Jeder fühlt sich mal nicht schön, unwohl und allein.
Aber, lass uns doch nicht von sowas runter ziehen, sondern irgendwie nach oben.
Lass uns nicht brav, sondern wild und lebendig sein bis wir toben.
Lass das Unmögliche möglich machen, auch wenn wir die Möglichkeit nicht sehen.
Lass mal fliegen, auch wenn unsere Füße wegen Schwerkraft auf dem Boden stehen.
Lass mal nicht nur nach rechts und links, sondern nach vorne gehen. Mit der Blickrichtung auf dich selbst.
Lass mal Mut haben zu wagen, auch wenn wir verlieren,
Lass mal wagen mutig zu sein, auch wenn wir Angst haben.

Lass doch mal fliegen und noch höher steigen, nach den schönsten Sternen greifen und wenn wir sie dann doch nicht erreichen, ist das auch nicht  so schlimm.
Weil der Weg ist das Ziel und im hier und jetzt liegt der Sinn.