An Indian Girl


Ich habe es schon mal gesagt, aber ich mag die Zwischenjahreszeiten. Den Übergang vom Sommer zum Herbst habe ich am liebsten. Ich weiß, damit bin jetzt ziemlich spät dran. Denn heute war es draußen so bitterkalt, dass ich mir meinen Wintermantel sehnlichst herbei gewünscht habe. Einen Becher heißen Kakao inklusive. Und die Tage werden auch nicht von einer wärmenden Herbstsonne bestimmt, sondern eher von Regen. Die Bilder sind schon vor ein paar Wochen entstanden und obwohl ich gerade Ferien habe, bin ich noch nicht dazu gekommen diesen Post zu schreiben. Irgendwie steht nämlich immer trotzdem etwas an. Ihr kennt das bestimmt. Aber ich war beim Sommer-Herbst-Ding. Oder auch Indian Summer, wie ich mittlerweile gerne sage. Dieses Jahr habe ich nämlich absoluten Gefallen an dem Boho-Hippie-Chic-ihr-wisst-schon-was-ich-meine gefunden. Bunte Muster, Spitze, Boots, Tücher.. aber nie übertrieben, sondern immernoch aufeinander abgestimmt. Auch wenn ich weiß, dass der Indian Summer an sich nichts mit dem Stil zu tun hat, verbinde ich es trotzdem miteinander. Ich bin wohl schon zu beeinflusst von den Suchwörtern oder ja Hashtags bei Pinterest. Wenn ich diese schönen Bilder dort sehe, würde ich am liebsten meinen Kleiderschrank neu aufrüsten. Denn tatsächlich gehören nur die Schuhe und die Strickjacke mir. Den Rest habe ich mir von meiner Mama zusammen stibitzt. Finde ich - im Gegensatz zu ihr - sehr gut, dass mir ihre Sachen passen. Im übrigen, Mädels: wenn ihr auch so verliebt in die Schuhe seid, seht euch mal auf Kleiderkreisel um! Ich habe das Paar für ein Viertel des Originalpreises bekommen und sie sind so unglaublich bequem. Ganz große Liebe!


Hinter der Kamera stand dieses Mal übrigens mein Papa, während meine kleine Schwester immer zwischen uns mit ins Bild sprang und ihren Spaß hatte. Im Nachhinein betrachtet ist dieser Post also quasi als Familienprojekt entstanden. Auch nicht schlecht und nachdem ich meine Anweisung mehrmals deutlich gemacht hatte "Nein, nicht so von oben fotografieren! Du musst schon etwas in die Hocke gehen..." hat es wohl Klick gemacht, denn auf einmal enstanden ganz wunderbare Bilder und Mademoiselle sur la lune alias Indian Girl war glücklich.


"Geshootet" wurde seit langem nicht mit der immergleichen Garagentür als Dauerhintergrund, sondern mal außerhalb des vertrauten Hofs. Unbekannte Außenwelt sozusagen.  Ich sollte mir wohl öfter neue Locations suchen, denn ich finde, dass die Stimmung mit jedem Hintergrund gleich eine andere ist. Und das gefällt dem künstlerischen Auge gut. Ins Herz geschlossen habe ich ja neben dem leerstehendem weiß-rosafarbendem Haus (wie toll ist das denn bitte?) Chan + Jenny. Obwohl mit die Gang um Anthony, Lenny, Jason, Finn, Marlon und Tino aus sehr äh gefällt. Nummer zwei in orange hat da wohl was nicht mitbekommen. Aber ehrlich gesagt, kann ich diese Hieroglyphen gar nicht entziffern.Köfep? Kölep? Jemand kreative Ideen?


Tuch: Vintage
Cardigan:
Bluse: H&M
Hose:
Schuhe: Minnetonka

Auf jeden Fall war es ein sehr schöner Tag und ich stelle gerade schmerzlich fest, dass ich lediglich eine Strickjacke über der leichten Bluse trug. Hach ja, der Indian Summer scheint wohl vorbei zu sein, aber so ein kleines Fünkchen Hoffnung bewahre ich mir noch bei all der grauen Kälte und dem Regen.

xoxo, Celine

From Trash to Blog: Box Organization + Tassel Garland


Nachdem euch Ariane und Nicole gestern ihre Upcycling-Projekte vorgstellt haben, sind die Gute Güte und ich heute dran unsere Ergebnisse zu präsentieren.
Als das Thema Ordnen und Organisieren dieser From Trash To Blog-Reihe fest stand, hatte ich sofort meine alte Obskiste im Kopf. Die fand ich mal auf einem Flohmarkt und nahm sie mit ohne zu wissen, zu was ich sie überhaupt gebrauchen konnte. Nun, ich kann wohl sagen, dass sie ihren Zweck erfüllt hat.

Ihr braucht:
- Obstkiste
- Säge
- Farbe (weiß, rosa)
- Pinsel
- Heißklebepistole
- Einmachgläser
- Garn
- Bänder
- dünnes Papier oder Servietten

Ich gebe zu, dass die Liste der benötigten Dinge etwas lang geraten ist, aber letzendlich sind  alle Dinge schnell beschaffbar und nicht sehr speziell. Ich hatte ehrlich gesagt sogar alle Materialien schon zu Hause, also nehmt ruhig das, was ihr da habt.


Zuerst sägt ihr - oder Papa, Bruder, Freund,.. (die Liste der möglicherweise erfahreneren Helfer ist lang) die Kiste in zwei Teile. Dabei könnt ihr selber entscheiden, wie tief ihr eure "Box" am Ende haben wollt. Ich habe die Tiefe etwas geringer als die Hälfte gewählt. Zusätzlich habe ich die oberen zwei Etagen der Obstkiste abegsägt, da sie mir sonst zu hoch geworden wäre. Netterweise hat mein guter Computer die Bilder verschluckt, weshalb ich euch auch nicht zeigen kann, wie ich den nun vorhandenen Rest der Kiste weiß anpinselte. Ich habe dafür unsere übrige Wandfarbe benutzt und brauchte nur zwei Schichten.
Das Gestell ist an sich nun schon fertig und wir machen uns an die Dekoration.

Während die Farbe nun trocknet, beginnen wir also schon mal mit der kleinen Girlande. Sammelt eure schönen Papierarten und Servietten zusammen und los geht's. Das ganze orientiert sich an dieser Anleitung - wenn ihr mit Papier arbeitet, lasst ihr den ersten Schritt natürlich weg (;


Ich habe übrigens mit einer Gesamtlänge von ca. 12cm (gefaltet 6cm) und einer Breite von ungefähr 5cm gearbeitet. Wenn ihr genung dieser "Tassels" habt, könnt ihr sie schon auf euer Garn auffädeln und nocheinmal extra festdrehen.

Für mehr Verstauungsmöglichkeiten benötigen wir nun die Einmachgläser, welche später vorne an der Kiste befestigt werden. Damit die Gläser aber auch optisch etwas her machen, habe ich sie in zwei Farben angemalt - rosa und weiß gefielen mir ganz gut (und hatte ich noch da :D). Außerdem habe ich sie noch mit einem Band beklebt, das schon ewig in meiner DIY-Kiste schlummerte.


Ist alles - Gläser und Kiste- getrocknet, kommt die Heißklebepistole zum Einsatz. Hier gilt ausnahmsweise mehr ist mehr, damit die Gläser auch wirklich an dem Holz halte bleiben und sich nicht der Schwerkraft ergeben müssen. Ist mir zweimal passiert, deshalb: immer ordentlich kleben!


Nachdem der Kleber gut getrocknet ist, geht es ans Einrichten der Box. Ich habe mich für die zugegebenermaßen sehr dekorativ aussehenden Strohhälme entschieden, die immer irgendwo herum kullerten. In das zweite Glas kamen ein paar meiner Nähutensilien. Das Gute ist, dass man die Gläser nach Lust und Laune befüllen. Ziemlich praktisch also. Die süße Girlande könnt ihr einfach über das Holz legen oder ihr klebt sie fest, damit nichts verrutschen kann.


Den Verwendungszwecken der Box sind ebenfalls keine Grenzen gesetzt. Aber so an sich ist es eine ziemlich gute Möglichkeit um Kram zu verstauen. Noch besser organisieren kann man sich hier mit veschiedenen kleinen Dosen und Boxen, damit nichts mehr herum fliegt. Aber auch als kleiner Buchhalter oder CD-Regal kann ich mir die Kiste gut vorstellen. Wie ihr seht: Verwendungszweck hoch tausend Möglichkeiten.


Ich muss sagen, dass ich doch ein wenig stolz auf mich bin. Bis zur letzten Sekunde hatte ich nämlich keine Ahnung, ob ich die Vorstellung in meinem Köpfchen tatsächlich so realisieren kann. Aber es gefällt mir wirklich gut! Toll macht sich die Kiste übrigens an einem Schreibtisch - oder, wenn euer Schreibtisch am Fenster steht auf dem Fensterbrett. Ihr könnt die halbe Kiste allerdings auch an der Wand anbringen, was sicherlich auch gut aussieht. Meine Kiste werde ich wahrscheinlich meiner kleinen Schwester zukommen lassen, um ihr Bastelzeug mal zu ordnen. Und außerdem ist ihr Fensterbrett genauso breit wie die Kiste (;
 

Morgen geht es dann schon leider in den Endspurt und Katharina und Daniela werden euch ihre Projekte zeigen. Ich bin schon gespannt, was die beide gezaubert haben (:

xoxo, Celine

From Trash to Blog, Upcycling Project {Ordnen und Organisieren}

Es ist wieder so weit! From Trash to Blog geht in die dritte Runde! Und auch wenn ich erst seit dem letzten Mal mit dabei bin, fühle ich mich schon als Teil der Sache und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung der Reihe. Die letzten Male wurde wild ums breite Thema Upcycling gebloggt - quasi "aus alt mach neu". Dieses Mal steht unser Projekt jedoch unter dem Thema Ordnen und Organiseren, worauf ich mich ja sehr gefreut habe. Generell bin ich zwar eher ein Mensch des kreativen Chaos, aber heimlich träume ich doch von organsisiertem Krimskrams und ein bisschen mehr Ordnung in meinem Alltag. Zehn Bloggerinnen geben euch in den nächsten Tagen Ideen und Anregungen alte Gegenstände in neue, nützliche und vor allem hilfreiche Dinge zu verwandeln. Ich bin schon sehr gespannt, was bei den anderen Bloggerinnen für tolle Sachen entstanden sind. Auch freue ich mich, dass die Kategorie Selbstgemachtes endlich wieder ein bisschen gefüllt wird - Schande über mein Haupt, denn das habe ich in den letzten Monaten ganz schön vernachlässigt.
Hier seht ihr wie immer eine Übersicht, wann wer wo sein Upcycling-Projekt vorstellt. Wenn ihr auf die Bilder klickt, gelangt ihr ganz einfach zu dem jeweiligem Blog.


Unsere letzten Runden der From Trash to Blog-Reihe findet ihr hier:

xoxo, Celine

Art Bits - ein paar Häppchen Kunst

Perfekt malen? Kann ich nicht. Ich wünschte ich könnte Menschen zeichnen, so dass man sie erkennt. Dass die Proportionen stimmen würden und dass mir das alles aus der Hand fließen würde. Mein Papa kann so etwas sehr gut. Braucht kein Anschauungsmaterial, hat alles im Kopf und weiß genau was er macht. Aber trotzdem wollte ich euch mal zeigen, was ich in letzter Zeit so fabriziert habe. Ich erinnere mich an ein paar Posts von vor zwei Jahren (hier, hier, hier und hier / ich finde ja man sieht eine deutliche Entwicklung :D), in denen ich euch schon mal ein paar Zeichungen gezeigt habe und das ganz gut bei euch ankam. 


Am liebsten male ich mit Aquarellfarben. Ich weiß nicht mehr genau wie ich dazu gekommen bin - vermutlich war ich von den Bildern einfach fasziniert- aber die Geschichte, wie ich zu meinen Farben kam ist ganz witzig. Im Gegensatz zu meinem Papa ist meine Mama eher unbegabt was das Künstlerische angeht (das soll nicht fies klingen, ich habe ihre Strichmännchen immer gemocht :D). Um so überraschter war ich, als ich teuer aussehende Farben in einem ihrer alten Kartons fand. Ich war regelrecht entsetzt als ich herausfand, dass die Farben auch noch von Schmincke waren. "Mama, du hast solche guten Farben?", "Ach die ja, damit habe ich mal gemalt. Sind die noch gut?" Haha ja, mein Glück, dass sie wohl mal kurzzeitig Lust hatte sich kreativ mit Aquarellfarben auszulassen.

Sehr gerne male ich zurzeit kleine Menschlein (erstes Bild), die immer recht vereinfacht, aber trotzdem detailreich sind. Oder ich versuche mich an Tieren. Oder realistischeren Menschen. Ich würde aber gerne noch viel mehr lernen, was die Techniken angeht. Da haben wir nur wieder das Zeitproblem.
Ich muss ja gestehen, dass ich schnell ins Träumen gerate, aber so ein kleiner DaWanda-Shop mit selbstbedruckten Karten und was sich sonst noch anbietet würde mir schon sehr gefallen. Vor allem, wenn ich auf DaWanda unterwegs bin und mir jedes Mal denke "Sowas könntest du auch mal machen!".


Naja, bis es irgendwann mal so weit sein sollte übe ich erstmal fleißig und schleppe mein Skizzenbuch weiter überall mit mir hin. Das ist nämlich auch so was wichtiges und ohne wäre ich wohl aufgeschmissen. Meistens kritzel ich nämlich in der Bahn oder, wenn ich irgendwo warten muss. Und beim nächsten Inspirationsschub und ohne Zeitdruck entsteht dann sowas hier:


xoxo, Celine

In gelb durch den Herbst



Puh, das hat ja super mit meiner Organisation geklappt. Von wegen regelmäßig bloggen und das Zeitmanagement einhalten. Naja, fast. Aber es ist schon ganz schön heftig, wie die Schule einen mit Tests und Klausuren überschwemmt. Aber immerhin bin ich noch an Bord und treibe nicht völlig gestresst und hilflos auf dem Wasser.

Was ich eigentlich sagen wollte: der Herbst ist da! Diese Worte habt ihr gefühlt bestimmt schon tausendmal gelesen, aber auch ich muss sie schreiben. Und ich mag den Herbst ziemlich gerne. Die frische Luft, bunt verfärbte Blätter und die goldene Sonne, die einem den Rücken wärmt. Oder sich gemütlich in Decken und Kissen zu kuscheln, einen Tee trinken und ein gutes Buch zur Hand haben, während es draußen regnet.
Das einzige was ich nicht mag ist, dass es viel zu zeitig dunkel wird. Wenn man spät aus der Schule kommt, bleibt einem kaum genügend Zeit, um Bilder bei gutem Licht zu machen. Ok, jetzt mag es noch gehen. Aber ich weiß schon, wie das in ein paar Wochen aussehen wird. Manchmal werde die Tage jetzt schon zu einer ganzen grauen Nebelsuppe. Umso mehr freue ich mich deshalb über meinen neuen Regenmantel! Ich weiß nicht wie lange der schon auf meiner imaginären Wunschliste stand - ewig. Genauso wie meine Musikboxen vom Computer, die bei jeder guten Laut(!)stärke anfangen zu rauschen. Habe ich seit Jahren. Und noch nie geschafft, mir neue zu kaufen. Naja, wir arrangieren uns. Wo war ich? Genau, bei dem Mantel. Das ist natürlich nochmal was anderes als alte Boxen, aber was bin ich froh seit ich ihn habe! Mein wunderschönerlieblings-*weitere tolle Adjektive einfügen- Regenmantel, der mir mit seiner sonnengelben Farbe sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Mit dem ich ein zu einem gelben Fleck auf den grauen Straßen werde. Den ich auch bei trockenem Wetter und strahlender Sonne anziehe. Hach ja, was so ein Kleidungsstück manchmal ausmachen kann. Gerade bin ich auch wieder ein bisschen in meiner Rock- und Kleiderphase und trage auch gerne mal Overnkees dazu (ist ganz schön praktisch, wenn die Feinstrumpfhose schon Laufmaschen hat :D) und Boots. Hauptsache bequem.

Was tragt ihr im Herbst am liebsten?



Regenmantel: Derbe
Boots: Zalando*
Strumpfhose, Overknees: H&M

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xoxo, Celine