How to: style skirts for fall


Ups, da hat sich doch tatsächlich ein fertiger Post in meiner Entwurfsliste versteckt... Ich weiß, ich bin ein wenig spät, wenn es um Herbstoutfits geht. Schon allein weil es nächste Woche wahrscheinlich schneien soll - aber immerhin ist meterologisch gesehen noch Herbst und den Post wollte ich euch nicht vorenthalten.  

Ich habe ja mal erwähnt, dass ich die zwölfte Klasse wegen meiner doofen Krankheit in den Armen (denen geht es übrigens besser!) nochmal machen darf. Das heißt also neue Kursstufe = neue Menschen. Zum Glück komme ich eigentlich gut mit allen klar und habe sogar eine besondere Freundin gefunden. Besonders weil: gleiche Wellenlänge, gleiche Interessen und gleicher Humor. Ich bin teilweise immernoch fassungslos, aber ich hatte bis jetzt noch niemanden in meinem Freundeskreis, der sich doch tatsächlich gleichermaßen für das Kreative wie fotografieren, malen, nähen,.. interessiert hat wie ich. Bis jetzt musste ich nämlich immer meine Freunde verpflichten Outfitbilder zu schießen, die eher mäßig Spaß daran hatten (Ich danke euch trotzdem. Oder gerade deswegen!). Aber jetzt ist T da! O weia, jetzt klinge ich doch tatsächlich wie eine Ausbeuterin. Was ich meine ist, dass T in Zukunft vielleicht öfter hier auftauchen wird. Wie genau steht noch nicht fest, aber es sei gesagt, dass sie selbst schon überlegt hat einen Blog zu starten. Ahh, ich sage ja - gleiche Wellenlänge! :D
Vor ein paar Wochen (da war es noch um einiges wärmer) trafen wir uns, um Fotos zu machen. Sehr viele Fotos. Jaja, Ausbeute - ich weiß schon (; .

Vor einiger Zeit schrieb mir nämlich Isabel  von edelight.de, um mir von einem tollen Projekt zu erzählen. Einige Autorinnen haben einen Guide über Mini-, Midi-  und Maxiröcke und über die Möglichkeiten diese zu kombinieren zusammengestellt. Die Idee und die Aufmachung von dem Guide gefällt mir wirklich sehr, sodass T und ich es uns zur Aufgabe machten Röcke mal herbstlich zu stylen. (Gut, ein bisschen haben wir geschummelt und statt Röcken Kleider verwendet, aber das ist ja dann quasi dasselbe ;)

Da man selbst ja oft immer dasselbe trägt, haben T und ich unsere Klamotten zusammen geschmissen. Wortwörtlich! Leute, ich bedauere gerade zutiefst, dass wir keine "behind-the-scenes"-Bilder gemacht haben. Ihr müsst euch vorstellen; T kam mit einer riesigen Reisetasche und zwei Tüten voll mit Klamotten bei mir an. Zum Glück wohnen wir ziemlich nah beieinander. Die Sachen wurden also ausgepackt und etliche Kombinationen später wurde uns klar, dass wir optimalerweise einen Schrank zusammen besitzen müssten. Muss ich erwähnen, dass wir bei unserer Plauderei die Zeit komplett vergaßen und das Abendlicht für unsere Fotos nutzen mussten? :D


Hemd: H&M, ähnlich hier
Schal: vintage, ähnlich hier
Rock: H&M
Boots: Mustang, ähnlich hier



Pullover: H&M
Schal: H&M, ähnlich hier
Rock: vintage, ähnlich hier, hier
Stiefel: Tamaris, ähnlich hier
Haarband: DIY


Pullover: Bershka
Jacke: Zara
Schal: H&M
Kleid: vintage, ähnlich hier
Stiefel: Tamaris, ähnlich hier


Pullover: H&M
Kleid: H&M
Schal: Promod
Jacke: NoName, ähnlich hier, hier
Schuhe: 5th Avenue, ähnlich hier



Welches der Outfits gefällt euch am besten?

xoxo, Celine

Erwachsenwerden unsere zweite Kindheit - für A


Neulich habe ich abends den Müll runtergebracht. Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus mit einem großen Hof über den man gehen muss, um zu den Mülltonnen zu gelangen. An sich ist die Situation nicht ungewöhnlich, aber trotzdem war irgendetwas anders. Es war relativ warm, die Luft klar. Und ich schaute auf dem Rückweg hoch zu einem Fenster, das hell erleuchtet war. Das Zimmer einer meiner Lieblingsmenschen. Wir kennen uns seit wir vier Jahre alt waren, sind im selben Haus neben- und miteinander aufgewachsen.

Ich ging quer über den Hof zur Schaukel hin, die seit unserem Einzug dort ihren Platz gefunden hat. Ich setzte mich, wirbelte meine Beine in die Luft und meine Gedanken auch. Früher haben wir oft hier unten gespielt. Haben unseren Fahrrädern Zügel gebastelt und Namen gegeben, sind auf ihnen durch unsere Fantasiewelt geritten. Haben mit Zaubersprüchen das Böse besiegt, Häuser für kleine Käfer gebaut, mit Pfeil und Bogen uns Nahrung erbeutet und sind todesmutig über die gefährliche Schlucht zwischen Mattisburg und Borkafeste gesprungen. Wir waren unsere eigenen kleinen Helden in unseren unzähligen Abenteuern.

Darüber dachte ich nach, während ich in der Dunkelheit langsam vor mich hinschaukelte. A ist jetzt nämlich in Australien und lebt ihre Abenteuer dort weiter. Und während ich immer trauriger und melancholischer wurde, weil sie mir so sehr fehlt, wurde mir plötzlich etwas klar. Dass ich mich in einer Schwellensituation befinde. Ich befinde mich zwischen meiner Kindheit und dem Erwachsensein. Befinde mich zwischen altem, vertrautem und neuem, unbekanntem. Das ist eines dieser Dinge, die man immer schon gehört hat und dachte man würde sie verstehen. Erwachsen werden. Darauf hatte ich mich als kleines Kind immer schon gefreut. Theoretisch bin ich das auch schon. Die Zahl meines Geburtsjahres sagt das. Aber eigentlich fühle ich mich noch ein bisschen klein. "Ich will noch nicht erwachsen werden, ich war gerade gewohnt ein Kind zu sein.", sagt auch Julia Engelmann.

Die Sache ist, dass es unausweichlich und immer weiter auf mich zurollt, während ich mich Frage wo zum Teufel ich meine Augen hatte, dass ich das nicht kommen sah. Es ist an der Zeit, dass ich meine eigenen Entcheidungen treffe, aus anderen Fehlern lerne und meinen Weg finde. Oder erstmal anfange zu Suchen. Und das macht mir ein bisschen Angst.

Am selben Abend schrieb ich A eine Nachricht über meine Sorgen und stellte sie mir lachend, mit noch nassen Haaren von den wilden Wellen und Surfbrett unterm Arm vor. Mir ging es besser, als ich zu dem Gedanken kam, dass Erwachsen werden vielleicht unsere zweite Kindheit beudeutet. Nur in einer größeren Welt, mit mehr Möglichkeiten und Unmöglichkeiten. Denn letzendlich ist doch wieder alles neu für uns, wir entdecken und staunen, gehen in die eine Richtung und kehren wieder um, suchen uns einen neuen Weg, haben plötzlich andere Ideen, machen Fehler und lernen daraus oder auch nicht.. Wir sind wie Kinder, neu im Erwachsen sein. Und nur weil wir dann so groß sind, wie wir es früher immer sagten, heißt das ja nicht, dass wir aufhören müssen mit den Schuhe im Laub zu rascheln oder in Pfützen zu springen. Das mache ich weiter und vielleicht strecke ich dabei die Zunge raus.


Mh, dann eben ein paar weise Worte. Zum Outfit.



Okay, kaum hat mich die Klausurenphase in ihren unfassbar tiefen Sog mitgerissen, schon komme ich gar nicht mehr zum schreiben. Und das während ganz viele Bilder auf meiner Festplatte versauern. So ein Mist aber auch! Immerhin sind die Naturwissenschaften zum größten Teil abgehakt - also wenigstens ein bisschen Entspannung. Momentan läuft das hier gerade nicht so wie geplant. Ich habe mir doch tatsächlich einen Blogplan erstellt, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Und nun hocke ich hier auf meinem Plan und komme nicht vorwärts. Ich finde es nämlich richtig schade, dass durch die wenige Zeit die ich habe, meine DIY-Kategorie völlig einstaubt. Das habe ich "gerade erst" (auch schon wieder etwas her, hust) wieder gemerkt, als ich für From Trash To Blog gewerkelt habe. Auch wenn es zeitaufwendig war, es hat wieder so Spaß gemacht. Ich habe auch schon ein paar Ideen, wie es mit dem Zeichnen weiter gehen soll. Aber ihr kennt ja mein Problem, deswegen verspreche ich erstmal nichts, ehe es nicht wirklich ausgearbeitet ist. Die Bilder habe ich mit einer Freundin in den Herbstferien gemacht. T und ich haben uns oft getroffen, um Outfitbilder zu machen und sie hat mich doch tatsächlich wieder vor die Nähmaschine bekommen. Ich bin zwar halb verzweifelt, aber sie hat es einfach drauf. Vielleicht werdet ihr ja davon auch noch ein bisschen was zu sehen bekommen. Aber ja - erst erarbeite ich mir ein Konzept.
Ich glaube das ist nämlich mein Problem. Ich weiß zwar eigentlich über was ich alles bloggen will, aber irgendwie fehlt die Organisation und das Konzept dahinter. O weia - dieser Post ist wohl gerade ein Paradebeispiel.
Dann ein paar Weise Worte zum Outfit. T und ich haben sozusagen unsere Kleiderschränke zusammen geschmissen und wild durcheinander probiert. Dabei kam dieses herbstliche Outfit, ich taufe es Boho-Indie-mit-Overknees-und-Skateboard-Look-Etwas, heraus. Mag ich ziemlich gerne, aber leider musste ich T's Sachen wieder zurück geben. Das Skateboard stand ganz zufällig auf dem Hof herum - da lobe ich mir doch die Nachbarn, die ihr Zeug nicht wegräumen - und machte sich doch ganz gut so als Accessoires. Ich bin natürlich auch gefahren. Mit Schwung.
2 Meter. Und hart gelandet.


Zum Outfit
Hut: H&M (von T), ähnlich hier und hier
Schal: unkown (von T), ähnlich hier 
Pullover: H&M
Kleid: aus Portugal (von T), ähnlich hier und hier
Cape: Pimkie
Stiefel: Tamaris(von T), ähnlich hier und hier


xoxo, Celine