Blog Relaunch - oder wieso ich wieder einen Tapetenwechsel brauchte

Kennt ihr diese Blogs, die das perfekte Layout zu haben scheinen? Alles ist perfekt geordnet, nirgends trifft man auf zig tausend verschiedene Labels (lautes Räuspern an dieser Stelle) und es macht einfach Spaß den Blog zu entdecken und ein wenig zu stöbern. In letzter Zeit hat sich auch der Stil von "zu viel auf einem Haufen" hin zu klaren und minimalistischen Designs zu bewegt - ist mir zumindest so aufgefallen. Und ehrlich gesagt sagt mir das auch immer mehr zu. Es ist schon witzig wie viele Designs ich schon hatte und wie viele unendliche Stunden ich vor dem Laptop damit zugebracht habe alles irgendwie zu konfigurieren. Dass man sich auch Templates kaufen kann, wusste ich damals noch gar nicht. Wer von euch schon seit dem Anfang dürfte eventuell noch die lilafarbenen Schmetterlinge kennen. Ich hatte übrigens keine Ahnung was ich da tat, brr. Später kamen dann diverse Versionen von Wimpelketten-Headern (so richtig schön mädchenhaft rosa!), dann der Hirschkopf und das Fuchslayout. Oh ja, ich habe schön die Tiere durch exorziert. Dann kam irgendwann ein Foto, mein erster gezeichneter Header (den habe ich wirklich gern gehabt) und nun sind wir hier gelandet. Lustig irgendwie, dass mein Blogname bisher nie etwas mit meinem Headerbild zu tun hatte. Von Tieren und Wimpeln bis hin zum Eis am Stiel. Und endlich bin ich bei einem Mond angekommen! Das war ehrlich gesagt auch nur Zufall, aber pssst! Eigentlich mochte ich das alte Design gerne, aber irgendwie war mir doch alles ein wenig zu viel in der Sidebar und generell hatte ich mich irgendwie satt gesehen. Deshalb wollte ich mal wieder etwas neues ausprobieren und tadaa: Das hier ist dabei raus gekommen!



Was ist neu?

Zuerst das offensichtliche klar, das Design ist schon mal ganz anders. Im Header seht ihr nun, wie gesagt, einen Mond... oder eine Mondfinsternis? :D Auf jeden Fall ganz schlicht gehalten. Aufregendere Sachen waren nicht drin. Das Mondsymbol findet sich auch auf den anderen Seiten wieder, die ihr in der Navbar sehen könnt. Dort findet ihr jetzt alle wichtigen Sachen - About, Kategorien, Blogarchiv, Blogroll und so weiter. Auch die Social Media Kanäle sind dort oben untergebracht und nehmen keinen Platz an der Seite weg. Die Blogposts sind nun zentriert ausgerichtet, was vielleicht erstmal etwas gewöhnungsbedürftig ist und es gibt einen Read More-Button, mit dem ich mich auch erst anfreunden musste. Ach ja, dann haben wir da auch noch die Slideshow, die ich eigentlich ziemlich cool finde! 

Eigentlich alles ziemlich selbsterklärend und für den ein oder anderen sicherlich noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich hoffe, dass euch das neue Design bald auch so gut gefallen wird wie mir! Wenn ihr Anmerkungen habt oder etwas noch nicht funktioniert, dann schreibt das einfach in die Kommentare, damit ich die Sachen noch ausbessern kann!


P.S. Ich ärgere mich ein bisschen, dass ich nicht alle bisherigen Designs gescreenshotet habe! Dann hätte ich euch hier ein paar super coole Beispiele zeigen können :D

Dem Pullover an den Kragen! {What I Wore}


Oh manno man! Da habe ich sogar noch vorbereitete Posts im Petto und trotzdem geht die Blogaktivität hier gerade flöten. Dabei war ich so stolz auf die acht Posts im Oktober! Hallo, a c h t! :D Normalerweise sind es ja immer so um die vier *räusper* - diesen Monat drei. Ehh ja. Eine gute Begründung habe ich allerdings. Erst war ich gebeutelt von Erkältungen und Grippeviren und bin nun im Vorweihnachtsstress gefangen. Okay, den Stress können wir streichen, aber ich habe mir doch einiges vorgenommen und ich bin so fleißig bei der Sache, dass ich kaum zu Bloggen komme. Aber ich bleibe dran! Das also als kleines Vorwort zum eigentlichen Post.

Mittlerweile tragen ja alle Fashionblogger Rollkragenpullover. Zumindest ist mein Instagramfeed voll davon, denn ich lese eigentlich lieber Blogs, die sich mit mehr als nur "Fäschn" befassen. Wie ironisch das ich gerade einen Outfitpost schreibe. Jedenfalls scrolle ich mich lieber durch ein paar Inspirationen und was soll ich sagen, plötzlich war er überall. Der Rollkragenpullover. Am Anfang war ich noch leicht verwirrt und habe die Mädels im Halskrausenpullover belächelt. Und bei jedem weiteren Bild nur den Kopf geschüttelt. Wer trägt denn heute noch Pullover mit Kragen? Ich meine außer meine Oma? Schon lustig, dass ich jetzt auch so ein Teil im Schrank hängen habe. Fäschnopfer.

Als ich vor einem Monat zu Hause und mit meiner liebsten Oma bummeln war, ging es direkt ein paar Teilen an den Kragen (hehe, schlechtes Wortspiel, jaa ich weiß) und wurden in die Umkleide verschleppt. Vielleicht hätte es mich verunsichern müssen, dass sie von dem Kleid mit besagtem Rollkragen so begeistert war. Immerhin liegen die Geschmäcker ein paar Jahrzehnte auseinander. Aber na gut, die Oma fand es todschick und besser als den gecroppten Rollkragenpullover (in welcher Jahreszeit soll man denn sowas bitte tragen??!) war es allemal. 


Ausgeführt wurde es dann gleich am nächsten Tag und dem kritischen Blick des Freunds unterzogen, der  tatsächlich ganz trocken von sich gab: "Da musst du aber schon den Bauch einziehen." Grrmpf, Laserblick aufgesetzt, Schultern nach hinten gezogen, Haupt erhoben - ja ein klitzekleines bisschen den Bauch eingezogen, aber pssst - und stolz davon marschiert. Leider habe ich nicht mehr daran gedacht die Haare noch dramatisch in den Nacken zu werfen. Das perfektioniere ich dann, wenn ich das "Baucheinziehkleid" das nächste mal ausführe! Kleiner Nachtrag: Vielleicht bleibt es auch erstmal eine Zeit lang im Schrank wohnen. Ihr wisst schon, Spekulatius und heiße Schokoladen sind wieder meine besten Freunde. An gebrannte Mandeln und Co noch gar nicht zu denken!

"Hä, Celine von welchem Kleid redest du denn die ganze Zeit?!" Ehem, ja. Lustigerweise ist es nämlich gar nicht richtig auf den Bildern zu sehen. Aha, hat sie sich also doch beeinflussen lassen und alle Bilder zugeschnitten. Bauch weg, mal anders sozusagen :D Nee, das hat sie nicht. Aber tatsächlich gab es kein präsentables Bild vom Kleid in komplett. Entweder hat das Foto da aufgehört, wo man den Unterschied erkennt, dass es sich um ein Kleid und nicht um einen Pullover handelt oder aber ich habe mich in meinen Schal eingekuschelt und das Kleid vollkommen bedeckt. Schon richtig gut durchdacht habe ich das! Aber ich fand die Bilder viel zu schön, als sie in einem Ordner verrotten zu lassen.


Interior: New Stuff For Your Home {Impressionen}


Ich bekenne mich schuldig. Aber als ich neulich in der Stadt diesen einen Laden entdeckte, konnte ich einfach nicht anders. Denn kaum hatte ich Søstrene Grene betreten, fühlte ich mich wie im Paradies. Überall Kisten und Kartons in wunderschönen Mustern, Kissen mit tollen Prints und ja, Kupfer war sowieso zu finden. Zum Glück bin ich ja noch dabei mein Zimmer einzurichten - eine super Rechtfertigung, um sein Geld für Dekoration auszugeben. Bisher war ich allerdings nicht nochmal dort aus Angst einfach alle Bedenken über Bord zu werden und den Laden schlichtweg leer zu kaufen. Und weil ich euch keine Bilder von meinem Zimmer zeigen kann, es ist einfach viel zu dunkel zum Fotografieren, zeige ich euch heute ein paar Interior Impressionen.


Bisher durfte bei mir noch nichts kupferfarbenes einziehen. Das liegt nicht daran, dass ich diesem Trend aus dem Weg gegangen bin. Es hat sich bisher einfach noch nicht ergeben. Der kleine Teelichhalter hat mir aber so gut gefallen, dass er einfach mit musste. Kann man in einen Kerzenhalter verliebt sein? Ich glaube, ja! Gut, die Kerze fehlt noch, aber auch als Behälter für Washi Tape leistet er gute Dienste! Das kleine Körbchen habe ich eigentlich mitgenommen, um meine ganzen Kabelkram unterzubringen. Dafür war es mir dann doch zu schade und nun steht es lieber ganz stylisch auf dem Schreibtisch.


Zu guter letzt durften noch ein paar schöne Kartons bei mir einziehen - ich sag euch, das war ein Spaß alles auf dem Fahrrad zu transportieren. Ich brauchte nämlich unbedingt mehr Stauraum für meinen ganzen Kleinkram, der sich sonst nur allzu gerne im gesamten Zimmer ausbreitet. Mit Raumgefühl hat das dann auch nicht mehr viel zu tun :D Von den süßen Kisten hätte ich noch reihenweise welche mitnehmen können, weil sie so schön sind. Aber wenn ich dann in einem Zimmer lauter Kartons (in allen Größen, oh ja) wohne, dann habe ich ja auch nichts gekonnt. Obwohl, wenn kein Kram mehr rumfliegt wäre das schon ein Fortschritt, oder?

Wie ihr merkt bin ich ganz angetan von diesem Laden, finde es aber ein wenig ärgerlich, dass Søstrene Grene mit dem Slogan "all over the world" wirbt und dann nicht in Deutschland vertreten ist. Ich hoffe das ändert sich ganz bald! Oder wenigstes einen Onlineshop will ich haben, bitte bitte! Die Impressionen wollte ich trotzdem mit euch teilen, denn wahrscheinlich findet man das ein ähnliches Teil auch in einem anderen Laden.

alle Dekorationsartikel: Søstrene Grene // Federmappe: Flying Tiger

Rezept: Bananenbrot mit Himbeeren und Chiasamen


Ich wollte ja schon lange mal ein Bananenbrot backen. Um genauer zu sein, seit meine beste Freundin aus Australien wieder zurück kehrte und mir erzählte, dass dort Unmengen von Bananenbrot gegessen wird. Meine Neugier war geweckt und in Holland bin ich nun endlich dazu gekommen meinen Plan in die Tat umzusetzen. Mit gebacken hat übrigens Ruth (meine Fotografin ;), die jetzt auch einen eigenen Blog gestartet hat. Auf Lovelee Projects geht es um Food, DIY und Fashion und ist auf jeden Fall einen Blick wert. 
In letzter Zeit fotografieren wir immer zusammen und es ist so witzig jemanden neben sich zu haben, der die gleiche Affinität zu mit Puderzucker bestäubten Beeren teilt wie ich. Ganz flink haben wir also unser Set her herichtet - Kinder von der Schule abholen steht ja auch noch auf dem Programm - und waren stolz wie Bolle, als wir unser Endergbnis betrachten konnten. Bin ich übrigens immer noch! Man möchte meinen die Welt hat noch nie so ein schönes Bananenbrot mit Himbeeren und Chiasamen gesehen (; Und dass das Rezept gut in den Herbst passt, zeigen uns die wunderbar arrangierten Kastanien. Die Kunst ist es ja immer es so aussehen zu lassen, als ob sie mal eben so vom Baum gefallen wären. Bloß nicht zu akkuart, wirkt ja sonst gar nicht, wa?

 
Wie euphoriesiert wir dieses Bananenbrot geshootet haben, kann man eigentlich auch keinem erzählen. "Hast du ihn schon von dieser Seite?" , "Oh mein Gott, es ist soo schön!", "Haben wir nicht noch Chiasamen? Lass die mal noch darüber streuen!". Leuchtende Gesichter, Ahhs und Ohhs in einem Fort. Zum Glück hat uns das Gebüsch im Garten von allen Menschen auf der Straße abgeschirmt. Die hätten uns auch nicht mehr für richtig gehalten, wie wir beide immer hin und her springend jedes noch so kleine Details unseres Kunstwerks einfangen wollten. Was für ein Spaß.


Du brauchst:

175 g weiche Butter
175 g Zucker
3 Eier
350 g Mehl
60 g Chia-Samen
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
2 große, reife Bananen
2 EL Naturjoghurt
100 g Himbeeren

Und so geht's:
  • den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen, eine große Kastenform einfetten oder mit Backpapier auslegen
  • Butter und Zucker cremig schlagen und mit den Eiern vermischen
  • Mehl, Chia-Samen, Backpulver und Salz vermischen, die Bananen zermatschen und alles gemeinsam mit dem Joghurt vermengen
  • den Teig in die Form geben und für ca. 70 Minten backen lassen
  • nach 50 Minuten mit Alufolie abdecken, damit es nicht zu dunkel wird
  • auskühlen lassen et voilá fertiges Bananenbrot!


So, nun kennt ihr auch die wundervolle Story hinter dem Bananenbrot! Ich kann euch übrigens sagen, dass es nicht nur toll aussieht, sondern auch richtig lecker schmeckt. Da besteht definitiv Wiederholungsbedarf. Und ich hoffe ihr könnt mir verischern, dass ihr bei euren Shootings auch immer in völlige Euphorie kommt, wenn ausnahmsweise mal wirklich alles nahezu perfekt aussieht :D