Get Shit Done! [Kommunikationsdesign und die Heldentage in Berlin]

Irgendwann habt ihr mal mitbekommen, dass ich in die Richtung Kommunikatiosdesign / Illustration gehen möchte. Was man für die Studiegänge braucht ist vor allem eins: eine persönliche und repräsentable Mappe mit Arbeiten. Während ich vor ein paar Wochen fälschlicherweise noch dachte ich hätte die Abgabetermine verpasst oder würde es bis März nicht schaffen eine Mappe zu erstellen, sitze ich jetzt da und schmunzle ein wenig. 

 

"Oh gut, dass ich meine Mails gecheckt habe."

Vor gut zwei Wochen entdeckte ich, dass es ziemlich viele Wettbewerbe zu den Themen Design und Illustration gibt. Der zeitnächste nannte sich Heldentage und findet in Berlin statt. Wieso nicht einfach mal machen?!, dachte ich und gestaltete ein Poster nach der vorgegebenen Aufgabe. Und was soll ich sagen, vor zwei Tagen erreichte mich die Mail, dass ich herzlich eingeladen bin. Für diesen Samstag. In Berlin. Uff. Freude und Verblüffung waren natürlich erstmal riesen groß. Der kleine Haken ist nur, dass ich natürlich eine Mappe mitbringen muss. Denn der Preis ist ein Stipendium an der Designakademie Berlin. Also buchte ich kurzfristig Tickets, ein Zimmer und arbeite seit Tagen wie eine Verrückte an meiner Mappe :D



Pardon für die furchtbar schlechten Bilder, aber andere gibt es gerade nicht :D
What I want to say?
Was ich euch damit sagen will? Ich weiß nicht so recht, aber ich glaube, machmal geht es einfach darum etwas zu tun. Ins kalte Wasser zu springen, auch wenn man denkt, man könne noch nicht schwimmen. Einfach mal wagen, was riskieren. Was soll schon schlimmes passieren? Selbst wenn ihr nicht erfolgreich seid, habt ihr ja doch an Erfahrung gewonnen. Deshalb die Komfortzone verlassen, Richtung Mutzone starten!


Wie es weiter geht...

Über die Heldentage halte ich euch weiter auf dem Laufenden - dann vermutlich über Instagram. Ich freue mich schon riesig mit den anderen Teilnehmern Projekte zu erarbeiten! Und gebracht hat mir das Ganze jetzt schon etwas -  ich weiß jetzt, dass ich bis März quasi in aller Ruhe eine Mappe erstellen und mich somit noch an einer anderen Hochschule bewerben kann. Manchmal fällt es mir einfach schwer an mich zu glauben.

Long time no see - oder: Wie das Jahr begann

Ich kann nicht sagen wieso, aber erst jetzt kribbelt es mich in den Händen einen neuen Post zu schreiben. Der weißen Seite endlich wieder etwas Farbe zu geben. Irgendwie war das eine intuitive Pause. Ich habe weder gewusst, wann sie beginnt, noch wann sie endet. Aber da bin ich nun wieder! Auf meinen Social Media Kanälen war ebenfalls tote Hose, deshalb wünsche ich euch zunächst noch ein wunderbares neues Jahr! Dafür kann es ja eigentlich nicht zu spät sein, oder? 

Jährlich grüßt das Murmeltier
Und wie es so üblich ist, werden am letzten Jahrestag die Pläne für das Neue geschrieben. Es werden Listen verfasst und Vorsätze, die man sich nun wirklich mal zu Herzen nehmen möchte. Und um Mitternacht fliegen wie die Raketen, die Wünsche hoch in den Himmel hinaus. Und wir hoffen, dass sie nicht ganz so schnell verschwienden, wie eben jene. 

Ich weiß, dass ein neues Jahr nicht plötzlich alles verändert. Am nächsten Tag - oder sagen wir lieber am übernächsten -  ist man plötzlich nicht sportlicher, ordentlicher oder fleißiger. Das sind Dinge, die sich über Jahre hinweg entwickeln. Und trotzdem ist ein Jahresanfang immer etwas besonderes für mich. Wie immer habe ich an dem Tag nochmal mein Jahr Revue passieren lassen, wurde ein kleines bisschen melancholisch und musste feststellen, wie unglaublich glücklich ich mich schätzen kann, so ein Jahr erlebt zu haben. Man sagt ja immer, dass das nächste Jahr noch besser werden soll, aber ganz ehrlich, ich wäre froh, wenn es so weiter gehe würde. Anfang des letzten Jahres habe ich meinen Freund kennen gelernt, was mich so glücklich macht, dass ich es kaum sagen kann. Ich hatte ein tolles letztes Schuljahr mit meinen Freunden, habe mein Abitur doch ganz gut bestanden - worauf ich immer noch stolz bin - und hatte einen unglaublichen Sommer. Und natürlich nicht zu vergessen bin ich für ein Jahr als Au Pair nach Den Haag gegangen. 

Für 2016 habe ich mir nicht wirklich etwas vorgenommen. Mittlerweile halte ich von den Vorsätzen nicht mehr allzu viel, aber natürlich habe ich Pläne, die vor mir liegen und welche, die noch geschmiedet werden wollen. Vor allem möchte ich endlich (!) studieren, will vorher einige Praktika machen und mich künstlerisch noch weiter entwickeln. Im Sommer möchte ich noch ein bisschen Reisen und Neues entdecken, bevor es dann zur Sache geht. Aber das wichtigste ist und bleibt für mich wohl die Zeit mit Familie, Freunden und dem Liebsten zu verbringen. Menschen, bei denen ich weiß, dass sie auch 2016 zu einem großartigem Jahr machen werden.


Ich wünsche euch alles Gute! Und feiern kann man am 15. Januar auch noch ;D