Tasty Tuesday: Bountys selber machen und ein paar Gedanken zu Social Media

 
Wieder ein Dienstag, wieder ein Rezept. Quasi, wöchentlich grüßt euch hier also das Murmeltier. Ganz langsam komme ich wieder in den Bloggerrhytmus und finde den Spaß daran, hier auf Sur la lune, meine Gedanken mit euch zu teilen. Was mich allerdings immer wieder die Augenbrauen in Sorgenfalten legen lässt, ist Social Media. Ich habe immer fleißig auf Instagram Bilder hochgeladen, meine neusten Posts in unzähligen Facebookgruppen geteilt und ja auch öfter Kommentare auf größeren Blogs hinterlassen, die ich eigentlich kaum lese, um vielleicht ein paar Klicks zu gewinnen. Vor allem letzteres widerstrebt mir besonders, aber auch die anderen Punkte geben mir eigentlich nur folgendes zurück: Stress und Druck. Und genau diese Komponenten vertragen sich gar nicht gut mit einer Sache, die man doch sonst gerne macht. Genau so sind auch meine Bloggerpausen zustande gekommen, denn irgendwann dachte ich, das eine würde ohne das andere nicht funktionieren. Aber was haben wir denn bitte ohne diverse soziale Plattformen gemacht?! Eben, auch einfach nur gechrieben, Fotos gemacht und spontan ins Netz gestellt. Und ein wenig möchte ich wieder dahin zurück. Das ganze Klickbaiting, die Oberflächlichkeit und das Streben nach Reichweite - es wiedert mich mittlerweile an. Ich gönne jedem den Erfolg, ehrlich und ich weiß, dass es mittlerweile schwierig ist bei diesem Mehr an Bloggern überhaupt neue Leser zu finden oder sich von anderen abzuheben. Aber dieses Übermaß an Social Media, das will ich einfach nicht mehr mit machen. Und so sehr ich es schätze, dass sich das Bloggen so weit entwickelt hat und teilweise professionell betrieben werden kann, denke ich ,dass da jeder für sich seine Balance finden muss. Das wollte ich endlich mal los werden und jetzt kann ich ganz unbesorgt den Fokus auf die leckeren Bountys lenken. Badummtss.

Du brauchst:
* 100g Kokosraspeln
* 100 ml cremige Kokosmilch
* etwas Kokosöl
* 30g Eiweißpulver Vanille, Vanillearoma oder echte Vanille
* 1 EL Süßungsmittel deiner Wahl
* 100g dunkle Schokolade

Alle Zutaten zusammen rühren und die Masse für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Danach ungefähr acht kleine Riegel formen und wieder in den Kühlschrank legen. Die Schokolade wird nun im Wasserbad geschmolzen und großzügig über die Kokosriegel verteilt. Anschließend noch ein paar Kokosraspeln darüber streuen und nach einer weiteren Kühlschrankrunde kalt genießen.

Ich kann eucht die Bountys wirklich nur empfehlen - vor allem an wärmeren Tagen sind sie herrlich erfrischend. Und das Beste ist, dass sie nicht voll mit Zucker sind - da kann man bedenkenlos auch ein paar mehr essen (;

Kommentare

  1. Hallo Celine! :)

    Ich bin gerade wirklich begeistert von diesem Beitrag.
    Denn gerade die Gedanken bezüglich Social Media stimmen mit meinen vollkommen überein. Viel zu lange habe ich mir Gedanken darüber gemacht, ob es nicht besser wäre, mehr Social Media zu betreiben, um mehr Leser für meinen Blog zu bekommen, in gewisser Weise Werbung für diesen zu machen. Doch immer mehr wiederstrebte dies mir. Und inziwschen habe ich zwar relativ wenige Leser, doch ich mache mir auch keinen Stress um Social Media, sondern kann mich voll und ganz auf meine Texte und Bilder, auf das, wobei es für mich beim Bloggen geht, konzentrieren. :)
    Somit finde ich deine "Entscheidung" klasse.

    Ich wünsche dir eine schöne Restwoche.
    Liebste Grüße,
    Franzi

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  2. Also Social Media habe ich noch nie beachtet - und die Quittung dafür sind dann halt weniger Seitenaufrufe. Aber dafür scheinen auf meinem Blog auch nur Leute zu landen, die ihn auch mögen und nette Kommentare da lassen :)
    Kommentieren bei anderen tue ich übrigens echt gerne - aber nur, wenn ich was zu sagen habe. Denn wenn mir ein Beitrag gefällt, dann will ich dem Blogger auch meine Anerkennung in einem Kommentar zeigen... das gehört für mich zum Blogs lesen einfach dazu ;)
    Deine Riegel klingen echt nicht schlecht :) Einfach um Längen besser als das Zeug aus dem Supermarkt... denn wenn man da die Inhaltsstoffe gelesen hat, mag man ja kaum noch rein beißen ;)

    Liebe Grüße

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  3. Mal abgesehen davon, dass diese Bountys einfach mal unfassbar lecker aussehen(!!), kann ich das, was du in deinem Text ansprichst, so gut nachvollziehen. Mir geht es genauso: Natürlich möchte man Leser mit seinen Posts aufmerksam machen, man möchte ihnen ja auch irgendwie einen Mehrwert bieten. Aber es ist einfach so traurig, dass hinter den reißerischten Überschriften oft nur viel zu kurze, schlecht recherchierte oder leidenschaftslose Posts stecken. Ich möchte keine Menschen mit falschen Versprechen auf meinen Blog locken oder den millionsten Post zu irgendeinem gehypten Thema schreiben, nur damit ein paar mehr Leute draufklicken. Ach, ich weiß auch nicht, wie einem dieser Spagat zwischen all dem heutzutage hinbekommen soll - deine Entscheidung finde ich aber auf jeden Fall klasse und spricht genau das aus, was mir in letzter Zeit auch immer mehr durch den Kopf geht.
    Ganz liebe Grüße! :)

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  4. Toll geschrieben !
    & die Bountys sehen echt lecker aus,
    aber leider mag ich sie nicht.

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über liebe Worte freue ich mich immer,
vielen Dank ♥