Inspirational People: Songwriter, Ballett & Art Sessions


Heute habe ich wieder die Menschen in einem Post zusammen getragen, die mich im Juli besonders inspiriert haben. Hier könnt ihr den ersten Post dieser Art vom Monat April ansehen. Huch, es gab ja länger nichts Neues unter Tips & Favourites. Für die nächsten Monate soll es jetzt immer eine kleinen Post mit Inspirational People geben, es gibt so viel  zu entdecken!



Ausschnitt aus an awkward duet
doddleoddle
Dodies Kanal habe ich erst neulich in den Weiten von Youtube entdeckt und sie hat mich sofort verzaubert. Mit ihren leichten und manchmal melancholischen Texten, ihrer Ukulele und dieser unglaublichen zarten Stimme. Schaut euch unbedingt an awkward duet und human an! Und danach die Playlist ihrer original songs, so gut! ♥




by semiskimmedmin
SemiSkimmedMin
Minnie ist eine Künstlerin aus London, die auf ihrem Youtubekanal verschiedene Videos über ihre Kunst hochlädt. Sie zeigt Skizzenbücher aus ihren Anfängen, nimmt dich auf Sketch Sessions mit und motiviert dich, einfach mal selbst vor ein weißes Blatt Papier zu setzen und los zu malen. Ich finde ihre Videos immer inspirierend!




Ausschnitt aus Giant
Valentina Mér
Valentina hat etwas weiches und besonderes in ihrer Stimme. So eine bestimmte Sehnsucht irgendwie. Vielleicht es auch am Video zu Giant, das ihr euch unbedingt mal ansehen solltet. Es ist so wunderbar gefilmt wurden und ich bin gespannt, was wir noch von Valentina Mér hören werden!




Ausschnitt aus Ballet Workout Advanced
Tanz mit Anna
Auf Annas Kanal dreht sich alles ums Tanzen - HipHop, Latin Dance, Ballett. Ich habe selbst mal vier Jahre Ballett getanzt und durch Annas Workouts wieder ein bisschen dahin gefunden. Die anderen Tanzworkouts habe ich mir noch nicht gesehen, aber die Videos zum Ballett sind auf jeden Fall zu empfehlen. Ich habe am nächsten Tag immer Muskelkater im Rücken, ich es nicht mehr gewohnt bin. Aber man spürt wie sich die Haltung langsam verbessert und stabiler wird. Finde ich super, vor allem da ich oft Nacken - und Rückenschmerzen habe.

Was oder wer sind eure Favoriten aus dem Juli?

Life Update: Zukunft, Studium, Bloggen - die großen 3


Foto: Marcus Fröhner
Neulich wurde ich gefragt, was ich denn jetzt eigentlich wieder in Leipzig mache. Schließlich sind die Monate als Aupair in Den Haag vorbei und erzählt was ich danach machen werde, habe ich bisher auch nicht. Also gibt es heute ein kleines Update für euch! Wenn ihr Lust habt, dass ich das öfter mache, schreibt es gerne in die Kommentare. Ich habe nämlich gemerkt, dass ich eigentlich gar nicht so viel hier über mich erzähle - beziehungsweise darüber was ich gerade so mache. Also, let's start.

Das war
Einige von euch wissen vielleicht, dass ich Anfang April wieder nach Hause zurück kehrte und mein Aupairjahr vorzeitig abbrach. Das hatte persönliche Gründe, aber kurz gesagt ging es mir einfach nicht mehr gut. Hier habe ich schon  ein wenig darüber geschrieben. Seitdem habe ich die Zeit  zu Hause genossen, angefangen zu kellnern, um Geld für den Sommer zu verdienen und mit meinem Führerschein begonnen. Den habe ich nämlich nicht wie alle anderen in der Schulzeit gemacht - war mir irgendwie zu stressig. Außerdem habe ich mir ein paar Gedanken zum Studieren gemacht und mich schließlich beworben.

Zukunft / Studium
Eigentlich wollte ich immer etwas mit Design studieren. Schließlich liegen in dem Gestaltungsbereich meine größten Interessen und Leidenschaften. Ich habe mich an zwei Hochschulen beworben und wurde an der staatlichen HS abgelehnt und an der privaten HS angenommen. Dort hatte ich mich für ein Stipendium beworben, welches jemand anderes bekam und ich quasi normal angenommen wurde. Aber 700€ pro Monat für Bildung sind einfach nicht möglich für mich. Also habe ich ein bisschen umgedacht und mich anderen Optionen zugewand. Meine Angst war nämlich die, dass ich die ganze Zeit Scheuklappen auf den Augen hatte, weil ich mich stets nur für Design interessiert habe und so nicht sehen konnte, welche Bereiche mich vielleicht auch noch interessieren könnten. Nach einiger Zeit des Überlegens bin ich schließlich bei Medien- und Kommunikationswissenschaften hängen geblieben und habe mich auch dafür beworben - mit dem Gedanken, dass ich mich immer noch im Frühjahr für Design bewerben könnte, sollte es mir gar nicht gefallen. Mit diesem Entschluss habe ich ein ziemlich gutes und sicheres Gefühl, nur manchmal frage ich mich, ob ich damit vielleicht meine Leidenschaft oder gar mich selbst verrate, weil ich nicht weiß, wie viel Zeit mir am Ende noch für all die kreativen Sachen bleiben. Zwar habe ich mich auch für Intermedia in Köln beworben, worauf ich auch ziemlich Lust hätte, aber eigentlich will ich ja in Leipzig bleiben. Ihr seht momentan ist alles noch nicht so ganz sicher, aber ich halte euch auf dem Laufendem.

Bloggen
Was den Blog betrifft, bin ich momentan richtig glücklich! Ich bin wieder viel kreativ und lebe das gerade richtig aus. Habt ihr bestimmt hier schon mitbekommen. Nebenbei schreibe ich auch gerade einige Travelguides zu meinem Sommerurlaub, bearbeite die Bilder (es sind sooo viele!) und in ein paar Wochen wird es für mich einen kleinen Abstecher nach Amsterdam geben.  Ich bin also ganz gut unterwegs, aber sur la lune kommt es auf jeden Fall zu Gute. Es stimmt einfach, dass neue Orte und Menschen einfach so inspirierend sind. Und ich überlege, ob ich vielleicht mal mit euch über Bücher sprechen möchte. Tatsächlich sprechen, so in Videoform. Mal sehen.
Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche!

Ich illustriere dich! {hiphiphurray}


Es ist weder so, dass heute ein bestimmtes Datum ist oder, dass mein Blog Geburtstagt feiert (verdränge ich jeden April aufs Neue). Man braucht nicht immer einen besonderen Tag, um etwas besonderes zu machen. Eben hatte ich die grandiose Idee - und ich lobe mich mal an der Stelle selbst - dass ich einen oder vielleicht auch mehrere von euch illustrieren möchte!

Wieso, weshalb, warum?
Ich bin gerade in einem kreativen Flow, irgendwie. Abgesehen davon, dass ich wieder viel fotografiere und noch mehr darüber lernen möchte, brauche ich wieder ein Projekt für meine Illustrationen. Ihr wisst ja vielleicht, dass  ich von einem eigenen Shop träume. Und deshalb will ich endlich loslegen und mal Macher statt Träumer sein! Mir schwirren zwar schon viele Ideen durch den Kopf, aber ich will gerne bei dir anfangen.

Wie kann ich mitmachen?
Machen wir es ganz unkompliziert. Sei Leser meines Blogs oder folge mir auf Facebook / Instagram und schreib mir in einem Kommentar, deine Email-Adresse und welche 3 Dinge du am liebsten magst. Egal ob Zitronensorbet, Pandas und Regenbögen oder die Weasleys, Meer und Punkte. Ich möchte einfach schon ein bisschen über dich Bescheid wissen. Easy Peasy.

Wenn du keinen Googlemail-Account hast?
Dann machst du einfach auf Facebook mit!

Wie läuft das ab?
Der Zufall entscheidet, ich schreibe dir und du antwortest.
Und dann hast du dich bald selbst zu Hause an der Wand hängen. Wenn dir der Gedanke gefällt, dann lass doch einen Kommentar da!

*Eine Zeitbegrenzung gibt es nicht.*

"Das Leben ist nicht zum Glücklichsein."

Es ist ein grauer und regnerischer Sonntagnachmittag und ich bisher habe ich wieder nichts nützliches gemacht. Das Bett ist noch unordentlich vom Morgen, die Klamotten liegen wie eine Spur nur ohne Leidenschaft auf den Holzdielen und auf dem Schreibtisch lagert ein unordentliches Gemenge aus Pinseln, Farbtuben und Stiften. Ich sitze am Fenster, durch das die Kälte zieht, aber die Heizung wärmt immerhin meine Beine. Eigentlich müsste ich den Müll rausbringen, aufräumen und vielleicht Sport machen, aber ich habe keine Lust. Also fahre ich meinen Laptop hoch und klicke auf das blaue Symbol mit dem weißen S und rufe A an. A ist der Mensch, mit dem man Gespräche führen kann, so tief, dass man meint auf dem Grund des Meeres anzukommen. Mit ihr sind die Unterhaltungen echt und wir ergänzen unsere Gedanken mit den Worten, die wir aussprechen von ganz allein. Das klingt alles so geschönt und hoch gestochen, aber kennt ihr das? Mit echten Menschen befreundet zu sein?  Oder es nicht zu sein? 

In der Schulzeit, als wir alle noch aufeinander hockten und uns jeden Tag sahen ist er mir schon aufgefallen. Der Unterschied zwischen den Menschen, die echt sind und die, die es nicht sind. Dass sind diejenigen mit denen man sich nur über Oberflächliches sprechen kann und manche Konversationen schon öfter geführt hat. Die Menschen, die sich mit dir treffen, um sagen zu können, sich mit dir getroffen zu haben, die dir aber selbst nichts von Substanz zu sagen haben. Die Menschen, die scheinbar immer gut drauf sind und sich mit jedem verstehen wollen, aber wahrscheinlich dabei nicht ganz sie selbst sind. 

Sie sitzt auf ihrem Bett in einer Wohnung in Bordeaux, hinter ihr eine kahle Wand. Wir haben schon länger nicht mehr geschrieben - ihr Handy ist wieder mal kaputt und so ist unser Kontakt ein wenig beschränkt. Aber das geht, Australien haben wir ja immerhin auch schon überstanden. Sie sieht traurig aus beginnt zu erzählen. Vom Leben, ihren Träumen und Ängsten und wirkt irgendwie müde. "Weiß du, D hat in Australien gesagt, dass das Leben nicht zum Glücklichsein ist. Und ich war total fertig deswegen. Denn wenn ich mir einen Sinn für das Leben ausdenken müsste, dann wäre es das Gefühl, das man hat, wenn ganz tief berührt ist vor Glück und Freude und Inspiration. Ich war so naiv. Ich dachte ich gehe für ein Jahr nach Bordeaux, baue mir als Aupair etwas neben bei auf und bleibe dann hier, um zu studieren. Und jetzt habe ich keinen Job, kann mir mein Zimmer kaum leisten, hier sind nicht meine Menschen und es ist einfach scheiße. Aber weißt du was ich jetzt begreife? Das Leben ist wirklich nicht zum Glücklichsein." Ich sehe sie nachdenklich an. "Es heißt ja nicht, dass du nicht glücklich sein darfst oder es nicht bist, aber das Meiste lernt man in den schwierigeren Teilen des Lebens und nicht, wenn es einem gut geht. Ich habe es so zu schätzen gelernt was es heißt ein zu Hause zu haben, Freunde, die für dich da sind und denen du einfach blind vertrauen kannst. Ich hatte immer Fernweh und wollte weg und jetzt weiß ich, dass ich nicht unbedingt einen anderen Ort braucht, um glücklich zu werden." Sie hat Recht, denke ich. Man kommt im Leben nicht voran, wenn man nicht lernt. Und woraus kann man besser lernen, als aus Situationen, in denen man nicht unbedingt glücklich ist, in denen man merkt, dass es noch andere Wege gibt, die man wählen kann. Dinge zu schätzen lernt, die man für selbstverständlich angesehen hat. Und Antworten auf Fragen zu finden, die man sich vorher gar nicht gestellt hat.

Ich sehe sie an und weiß, dass sie in einer wirklich beschissenen Situation ist. Dass es ihr nicht gut geht und sie so zu sehen tut mir weh. Aber ich weiß, dass es auch wieder bergauf geht, dass sie die Lage stärker macht und sie mit den gewonnenen Erkenntnissen glücklich sein wird. Denn Glück hält nicht auf Lebensdauer an und, wenn man es sehen lernt, dann muss man es ergreifen und genießen.

DIY: Wandgalerie für Unsichere

Was das Wohnen und Einrichten angeht, bin ich mittlerweile ein bisschen im Zwiespalt. Ich liebe Interiorposts von Stef und Vera, weil ich helle, klare und und authentisch eingerichtete Zimmer inspirierend finde. Ich schaue mir auch immer gerne Bilder auf Pinterest an und träume mich heimlich in eine eigene Wohung, in der ich ALLES alleine einrichten kann. Das wird nur noch eine Weile dauern..
Mich wundert es auch, dass teilweise viele junge Menschen, die in ihre erste Wohnung ziehen scheinbar ein riesiges Budget für Möbel und Deko zur Verfügung haben. Aber gut, entweder steckt da die eigene harte Arbeit dahinter oder die der Eltern. Meine erste Wohnung oder mein erstes WG-Zimmer werden bestimmt aus zusammen gewürfelten Fundstücken vom Flohmarkt, ein paar Basics vom Schweden und übernommenen Möbeln bestehen. Wie ich mich auf diese Zeit freue!

Und wenn die Möbel stehen, dann stehen sie auch erstmal. Was man aber immer wieder neu verändern kann, sind wortwörtlich die eigenen vier Wände. Ich bin mittlerweile überzeugt von weißen Wänden, setze aber gerne ein paar Akzente. Denn kahl mag ich es auch nicht unbedingt. Die Bildergalerien auf Pinterest lassen mein Herz um einiges schneller schlagen, aber mit Nägel mit Köpfen will ich dann doch nicht übereilt machen. Deshalb habe ich eine kleine Inspiration für die Unsicheren unter euch.
 
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Ich mag es, wenn ich den Blick durch mein Zimmer schweifen lasse und an Bildern hängen bleibe, die mich inspirieren und mich zum Lächeln bringen. Die mir einfach ein gutes Gefühl geben. Sowas brauche ich einfach. Und schöne Bilder findet man eigentlich überall. Du kannst Zeichnungen von dir aufhängen, tolle Prints oder auch einfach Printables ausdrucken. Besonders gern mag ich Reisemotive* oder geometrische Prints*. Hier findest du mein letztes Freebie dazu. Postkarten sind auch immer eine tolle Sache, aber da muss man einfach die Augen offen halten. Selbst Wandkonfetti* macht sich gut zwischen den Bildern! Das Tolle an der Galerie für Unsichere ist, dass du sie jeder Zeit verändern kannst. Manchmal hat man sich ja einfach satt gesehen oder guckt schon einfach darüber hinweg. Dann kannst du die Prints, Karten oder die Wandsticker vorsichtig lösen und ganz leicht austauschen.

... und anbringen!

Ganz leicht lassen sich die guten Stücke für deine Galerie mit den üblichen Verdächtigen wie Powerstrips oder Patafix. Auf Tapete haften sie ziemlich gut und Rückstände gibt es auch nicht. Bei einer gestrichenen Wand sollte man auf jeden Fall ein bisschen vorsichtiger sein, sonst kann es Böse ausgehen. Wer aber doch gleich den Hammer schwingen will, der sollte sich vorher einen Entwurf machen und die Bilder vor sich auf den Boden legen. Im Nachhinein etwas an der Ordung zu ändern ist eher schwierig. Und ganz wichtig: Bildergalerien wachsen! Du musst nicht sofort eine Galerie aus dem Boden stampfen. Warte lieber bis dir ein besonderes Stück begegnet und bringe es dann an (:

Vielen Dank für die Unterstützung!
Geometrischer Print: Frau Schnobel Grafik*
Wandkonfetti: Lovely Bird*
Ozean Print: Formart*

Morning Sun


Ich liebe es zu Reisen und besondere Momente aufzunehmen, die man so zu Hause nicht erlebt oder fühlt. Dabei würde mich ja eigentlich zu Hause auch nichts abhalten den Wecker auf 4:30 Uhr zu stellen und mir die Kamera zu schnappen. Aber unterwegs ist es trotzem nochmal etwas anderes. Fotografie habe ich vermisst. Und wird vermutlich, nein bestimmt sogar, wieder eine größere Rolle auf meinem Blog einnehmen. Neue Orte und Menschen sind einfach so inspiriernd. Über meine Reise erzähle ich bald mehr. Erst müssen die Bilder, die noch sehnsüchtig auf der Speicherkarte warten, bearbeitet werden.