Life Update: Hallo, du schönes Studentenleben!


"This is the beginning of anything you want." - Boy

Es gibt einiges zu erzählen und ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. In letzter Zeit war es hier wieder ziemlich ruhig, was aber vor allem daran lag, dass ich Anfang Oktober nach Dresden gezogen bin, um mit meinem Studium zu beginnen. Wenn ihr diesen Post gelesen habt, dann wisst ihr, dass ich ziemlich gehadert habe, welches Studium nun das richtige für mich wäre. Und wisst ihr was? Ich habe mich für Plan B entschieden. Und damit fühle ich mich wirklich gut. Statt eines kreativeren Studiengangs, studiere ich nun Medienforschung - und praxis an der TU. Klar, es ist ziemlich wissenschaftlich, aber ich fühle mich auch gefordert und das hat mir in meinem letzten Jahr ganz schön gefehlt.

So langsam kann ich auch sagen, dass ich hier in Dresden angekommen bin. Ich lerne so viele neue Leute kennen, unternehme viel mit Freunden und Kommilitionen und genieße diese Freiheit, dass tatsächlich nur ich für mich selbst verantwortlich bin. Dass, was mir vor Monaten noch Angst gemacht hat, ist nun zu meinem besten Begleiter geworden. Weil ich weiß, dass ich auch mit mir selbst alleine sein kann, ohne einsam zu sein. Eingenistet habe ich mich übrigens in einem WG-Zimmer in der Neustadt. Und wer schon mal längere Zeit in Dresden verbracht hat, der weiß es zu schätzen nah an der Schauburg zu wohnen. Denn der Weg zu den schönen Cafés, Bars und diversen Kultureinrichtungen beträgt quasi 3 Minuten - wenn überhaupt. So langsam nimmt auch mein Zimmer eine wohnbare und gemütliche Atmosphäre ein und ich freue mich schon, wenn es fertig ist! Auch wenn das Einrichten immer ein Prozess ist.

Was ich nach knapp einem Monat Studium und leben in Dresden sagen kann? Es gefällt mir! Ich bin froh hier zu und nicht in meiner Heimatstadt geblieben zu sein. Es ist wunderbar neue Leute, Straßen und Ecken einer Stadt kennenzulernen und sie irgendwie auch zu schätzen. Und ja, jeden Montag legt sich ein rechter Schatten über die Stadt und viele der Einwohner sind resigniert geworden, aber umso wichtiger ist es wieder auf die Straßen zu gehen und Farbe zu bekennen.

// Fotos: Martin Stier

DIY: Handytasche aus Korkstoff


Enthält Werbung* für Schöner Leben

Es ist Herbst und das heißt nichts anderes, als dass wir uns wieder gemütlich zu Hause einkuscheln können, während es draußen kalt und nass ist. Somit ist auch wieder die Bastelzeit eingeläutet, bei mir zumindest und nach diesem Post ja vielleicht auch bei dir. Bisher habe ich schon fleißig tolle Ideen auf Pinterest gesammelt und dieses Mal möchte ich sie wirklich umsetzen! Fingers crossed. Dabei bin ich auf DIY's mit Korkstoff aufmerksam geworden und wusste was mein erstes Projekt im Herbst sein würde.

Zu dem Zeitpunkt kam eine Kooperation mit dem Onlineshop Schöner Leben zu stande, der neben vielen Dekorationsartikeln, Möbeln und Modeaccessoires tatsächlich ein großes Angebot an Textilien und Nähzubehör hat. Ich habe mich natürlich sofort zu den Bastelstoffen durchgeklickt und war ganz glücklich als ich zwischen veganem Leder und Snap Paps (Notiz an mich selbst: damit muss ich auch noch unbedingt etwas basteln!) tatsächlich eine Auswahl an Korkstoffen gefunden habe. Herbstprojekt Numero uno konnte eingeleitet werden.

Ich entschied mich für ein DIY mit möglichst geringer Wahrscheinlichkeit, dass etwas schief gehen könnte. Schließlich braucht man Erfolgserlebnisse und an die Nähmaschine habe ich mich nach fast einjähriger Pause auch nicht mehr so recht getraut. Also bekommst du heute eine Step-by-Step Anleitung für eine Handyhülle aus Korkstoff ganz ohne zu Nähen. Na, Interesse?

Du brauchst:
Korkstoff *
Cutter-Messer
Kraftkleber
Lineal
Bänder
Schere

 Und so geht's:
  • Zunächst misst du die Breite und Länge deines Smartphones aus, überträgst diese auf die weiche Seite des Stoffes und fügst für jede Klebefläche 1cm hinzu. Die Klebeflächen befinden sich an der jeweiligen Unterseite und der rechten und linken Seite der Fläche. Die Lasche, die später dein Handy in der Hülle behält, kann so lang oder kurz sein, wie du magst - ich habe mich für ca. 7 cm entschieden, so dass sie auf der Hälfte des Smartphones endet.
  • Schneide beide Seiten aus und falte die Klebeflächen nach innen, damit sie später besser zusammen halten.
  • Mit einem Cutter-Messer zwei kleine Schnitte in die Hinterseite der Hülle ritzen. 
  • Die Klebeflächen nun mit Kraftkleber zusammenkleben und entweder ausdauernd mit den Fingern zusammen drücken oder mit Büroklammern befestigen.
  • Wenn die Hülle zuammen hält, fädelt ihr euer Band (ich habe meins erst geflochten) durch die Ritze der Hinterseite und wickelt es einmal um die Hülle. Anschließend einfach verknoten. 

Von dem Ergebnis bin ich wirklich begeistert und die selbstgemachte Smartphonehülle ist mit Sicherheit auch eine gute Geschenkidee. Da musst du nur noch wissen, welches Handy deine Zielperson besitzt :D Wenn du noch mehr mit Korkstoffen basteln und ein wenig mehr Input haben möchtest, dann kann ich dir das Buch Nähen mit Korkstoff * wirklich empfehlen. Hier wird zwar mit der Nähmaschine und nicht mit Alleskleber gearbeitet, aber dafür sind in dem Buch richtig tolle Ideen mit guten Anleitungen festgehalten wurden. Hier ein kleiner Auszug für dich:

Hat dir das DIY gefallen? Dann lass es mich doch gerne in den Kommentaren wissen!