third stop: Budapest {our summer journey}


Bei unserem dritten Stop landeten wir in Budapest, meinem großen Hauptziel der Reise. Seit mir George Ezra vor einigen Jahren einen kontinuierlichen Ohrwurm verpasste, wollte ich unbedingt einmal selber sehen, wieso er für Budapest alles andere hinter sich lassen würde. Ein wenig traurig darüber, dass wir die Berge verlassen mussten, kamen wir also im lauten und hektischen Budapest an. Zumindest war das unser erster Eindruck und wahrscheinlich nicht weiter verwunderlich, da wir von völliger Ruhe und Idylle in eine lebhafte Großstadt wechselten.

Unterkunft
Unser Airbnb lag relativ zentral und wir wurden herzlich von Kamilla begrüßt, die uns gleich Karten bereit legte und uns ein paar Tipps gab. Die Wohung war hell und freundlich, bot ausreichend Platz für 3 bis 4 Personen und hat uns vor allem durch die Hängesessel im Wohnbereich begeistert. Will ich in meiner Wohnung auch mal haben ;D Wie schon im ersten Post der our summer journey - Reihe erwähnt, habe ich mir vorher keine Gedanken darüber gemacht, was genau ich sehen wollte. Wenn ihr auch so planlos reist, empfehle ich euch unbedingt einen Reiseführer! Man kann sich das Beste auswählen und die Route gleich auf einer Karte eintragen. Die Orientierung fällt dann auch viel leichter!

Eindrücke
Mit Budapest musste wir alle erstmal warm werden. Während ich in Prag und Basnká Stiavnica sofort ankommen konnte, fiel es mir hier schwerer. Vielleicht lag es an den großen und viel befahrenen Straßen oder daran, dass man als Urlauber erstmal grundsätzlich in die touristischen Gegenden kommt, die man eigentlich nicht unbedingt erleben möchte. Ich erinnere mich an unseren ersten Tag, als wir ins Zentrum liefen und jeder Laden Souveniers und den gleichen Ramsch verkaufte, wie alle anderen. Fast hätten wir uns noch eine Bustour aufschwatzen lassen, aber wir entschlossen uns, allein mit der Stadt bekannt zu machen. Und ab dann lief es auch ganz gut! Empfehlenswert ist auf jeden Fall in kleinere Straßen abzubiegen - abseits vom lauten Verkehr, finden sich kleine Grünflächen und unzählige tolle Restaurants.
Einen Blick wert sind auf jeden Fall die vielen Sehenswürdigkeiten, die Budapest zu bieten hat. Die Architektur der Fischerbastei, des Parlaments oder der St. Stephans Basilica.. einfach wunderschön! Schade finde ich nur, dass bei vielen Sachen ein relativ hoher Preis verlangt wird. So haben wir beispielsweise die Moschee nur von außen gesehen, da uns Preis und Touristenmenge ziemlich abschreckten. Zur Fischerbastei mussten wir allerdings trotzdem und auch der Ausblick auf das Parlament und die Donau ist wirklich schön! Einen weiten Ausblick bietet auch der Gellert-Berg (musste natürlich sofort an Gellert Grindelwald denken), den man erstmal zu Fuß erklimmen muss.

Was mich fasziniert hat, waren die starken Gegensätze, die sich allein schon beiden Gebäuden gezeigt haben. In der Innenstadt finden sich so viele Sehenswürdigkeiten und viele wunderschöne, ältere Häuser mit Stuck und vielen Details. Wenn man sich ein dann ein paar Wege durch kleinere Straßen sucht, merkt man schnell, dass das hauptsächlich Fassade ist. Es gibt viele Blocks, die teilweise schon erschreckend verfallen sind, auf der anderen Seite aber viel Fläche für Streetart geben. Vielleicht gehört das einfach zu Budapest dazu, das beste draus zu machen.


Ich habe die Tage in Budapest dann doch sehr genossen, vor allem jetzt zurückblicken, wenn ich mir die Bilder ansehe. Ein paar kleine Insidertipps, die ihr vielleicht nicht in jedem Reiseführer findet, möchte ich euch noch zeigen:

*Fecske Presszo*
Zum Essen gehen kann ich euch nur wärmstens Fecske Presszo (keine Ahnung, wie man den Namen ausspricht :D) empfehlen. Es gibt eine tolle Auswahl, die Mahlzeiten werden meisten in zwei verschiedenen Größen angeboten und sind ziemlich preiswert. Zu dritt haben wir in etwa 25 € gezahlt und jeder hatte noch das ein oder andere Getränk.

*Szputnyik Shop*
Ziemlich angesagt sind in Budapest die Secondhand -und Vintageläden. Es gibt eine riessige Auswahl an Klamotten und Accessoires, die man in einer sehr angenehmen Atmosphäre ersstehen kann. Vom Einrichten her haben die Budapester ganz schön was drauf. Auch zu empfehlen: der Retrock Vintage-Designer Store und viele andere!

*Printa*
Ein außergewöhnlicher Laden ist definitiv Printa! Hier arbeiten Designer vor Ort an Kunstdrucken, Textilien und Kleidung. Das besondere alle Taschen, Rucksäcke und Kleider sind aus alten Materialien selbstgemacht und somit Einzelstücke. Jedes Teil ist etwas besonderes und kommt gleichzeitig der Umwelt zu Gute! Mittlerweile ärgere ich mich, dass mir keinen Kunstdruck gekauft habe.. ist jemand bald zufällig in Budapest? 

*The Sweet by vintage garden*
Eis bekommt man im Sommer nun wirklich an jeder Ecke, aber dieser Laden hat es mir besonders angetan. In einer Seitenstraße liegt das kleine Café, das ganz mädchenhaft und niedlich eingerichtet ist und eine unglaublich große Auswahl an leckeren Eissorten hat. Demenstprechend ist es auch etwas teurer, aber dem Schwesterherz wurde eine große Kugel gegönnt.

Kommentare

  1. Schöne Eindrücke und gute Tipps. :)

    Liebe Grüße,
    Sarah x

    rosegoldengirl.blogspot.com

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    1. Freut mich, dass dir der Post gefallen hat (:

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  2. Super Beitrag, echt interessant geschrieben.
    Übrigens, Hängesessel gibts voll billig. Hab mir selber einen zugelegt, hab den bei http://haengemattenshop.com/amazonas/haengesessel gekauft. Lohnt sich voll, ist super gechillt.

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über liebe Worte freue ich mich immer,
vielen Dank ♥