How to stay creative

Manchmal ist man einfach im Flow. Da arbeitet man an Projekten und alles läuft bestens, selbst wenn man manche Ideen wieder verwerfen und neu beginnen muss. Das ist einfach der Prozess des kreativen Arbeitens. Ein Satz von meinem Kunstlehrer aus Schulzeiten bleibt mir da immer im Gedächtnis. "Verliebe dich nicht in deine erste Idee." Und recht hat er. Manchmal muss man eine Idee erstmal weiterspinnen, größer denken und auch gar nicht realistisch bleiben. Genauso bin ich auch an meine Bewerbungsmappe für Kommunikationsdesign heran gegangen. Aber das ist eigentlich eine andere Geschichte. Heute soll es sich eher um die Frage drehen, wie man den Weg zurück in die Kreativität wieder finden kann, wenn es mal nicht so läuft oder man sich in einem Kreatief befindet.

1. Bildbände und Coffee Table Books


In den letzten Jahren haben sich bei mir einige Bildbände, oder fancy ausgedrückt, Coffee Table Books bei mir angesammelt. Bücher, in denen man einfach viel blättern und ein bisschen lesen kann. Einer meiner liebsten Bände ist Räume für Menschen, die Bücher lieben. I can totally relate to that. Auch sehr interessant und inspirerend ist The Selby, ein Buch in dem festgehalten wird wie unterschiedlich (meist kreative) Menschen wohnen, welche absurden Dinge sie sammeln oder welche Sachen ihnen am meisten bedeuten. Die Seiten sind mit liebevollen Illustrationen gespickt und machen beim Anschauen einfach Spaß. Wer Fotografie Inspiration braucht, blättert sich durch das Photo Idea Book von A Beautiful Mess und wer Interesse an Kunst hat, stöbert sich durch The Age of Collage.


2. Cafés unsicher machen



Sich einfach wieder Zeit nehmen, um sich mit Freunden in Cafés zu verabreden. Oft bringen einen Gespräche, bestimmte Themen oder gute Diskussionen weiter und regen den Kopf wieder an. Sowieso ist gerade bei Kreativmenschen der Austausch wichtig, um aus anderen Blickwinkeln sehen zu können oder sich von der eigenen Arbeit besser distanzieren zu können. Und mal ehrlich, hat ein großer Cappuccino jemals geschadet?

3. Musik entdecken


Es gibt nichts besseres als neue Musik zu entdecken! Es gibt Zeiten da merke ich, dass ich seit Ewigkeiten nur dasselbe gehört habe und neuen Input brauche. Stöbert ein bisschen bei Spotify, schaut nach welche Bands in der nächsten Zeit in eurer Nähe spielen und probiert etwas Neues aus. In letzter Zeit war ich oft auf Konzerten, ohne tatsächlich vorher die Musik der Bands gehört zu haben. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Am liebsten höre ich zurzeit:



4. Skizzenbuch oder Journal heraus kramen


Mir hilft es oft ohne großes Nachdenken zu malen oder ein bisschen zu skizzieren. Du brauchst kein super tolles Skizzenbuch, sondern ein einfaches Heft oder ein Notizbuch. Lass den Gedanken los, dass du keine Fehler machen darfst und alles perfekt werden muss. Nichts ist schlimmer als die Angst vorm ersten Strich - mal einfach darauf los! Und wenn zeichnen nicht so dein Ding ist, dann fertige ein kleines Journal an, in das du Fotos klebst, Zitate schreibst oder deinen Gedanken freien Lauf lässt.

5. Ausstellungen besuchen

Oftmals finden so viele interessante Ausstellungen statt, über die man gar nicht viel mitbekommt. Deshalb lohnt es sich auf jeden Fall, mal online nach zu sehen was es aktuell in deiner Stadt an Ausstellungen und Veranstaltungen gibt. In Leipzig gibt es beispielsweise im Kunstkraftwerk oder in der alten Baumwollspinnerei viel Sehenswertes!

Wie findest du den Weg zurück in die Kreativität?

Und was ist sonst noch so passiert?, ein Monatsrückblick


Puh, zunächst erstmal ein herzliches Willkommen zurück auf meinem Blog! Während ich auf Instagram relativ aktiv war, bin ich blogtechnisch für einige Monate komplett verschollen. Hauptsächlich lag das an der Tatsache, dass ich knapp 3 Monate an meiner Mappe gewerkelt habe, mit der ich mich jetzt in an verschiedenen Hochschulen für Kommunikationsdesign bewerbe. Weshalb ich nach knapp einem Semester aufgehört Medienforschung zu studieren, habe ich hier schon erzählt. Weischt Bescheid. Mit meinem Zurückmelden ist gleichzeitig, wie konnte es anders sein, ein neues Layout entstanden. Ich kann es einfach nicht lassen #shameonme. Denn obwohl ich weiß, dass es eigentlich wichtigeres zu tun gibt, sitze ich letztendlich doch bis 2:00 in der Küche und verzweifle an den Codes, die alle nicht so funktionieren wollen, wie ich das will. Mein Schokoladenvorrat ist jetzt übrigens aufgebraucht. However, als leichten Einstieg gibt es heute ein kleines Throwback á la Und was ist sonst noch so passiert? Vielleicht etabliert sich das ja als monatlicher Rückblick, but no promises.


Im März war ich super spontan und entscheidungsfreudig und habe Clara meine Haare kurz schneiden lassen. Hat sie vorher auch noch nicht gemacht, hat sich aber so sehr gelohnt! Herrlich, wie viel leichter sich der Kopf gleich anfühlt. // Diese Unterhose ziert ein wunderschöner Uterus. Ein kleiner Einblick in das Projekt, an dem ich unter anderem für meine Mappe gearbeitet habe.


Zu empfehlen ist die Ausstellung Das ist kein Bild. Das ist ein Bild. im Volkspark in Halle, bei der Arbeiten von Studenten zeigen wie Text und Bild miteinander wirken. // Die letzten Materialien auf dem Spinnereigelände in Leipzig für die Eignungsprüfung besorgen.


Sonnenstrahlen und Wärme genießen. // Knapp 10 h Einungsprüfung in Halle und nicht bestanden. Well, I just gain experience.

Danach aber endlich wieder Zeit gehabt aus Spaß zu malen! // In Berlin die ersten 20°C genießen und nach Mappenabgabe ein Bewerbungsgespräch an der HTW haben. Auf das Ergebnis muss ich noch warten.

Strangers & Skyline // Die Weiße Schokolade-Kirsch-Schnecke im Zeit für Brot ist übrigens nur zu empfehlen! Immer wieder köstlich.

Habt eine schöne Restwoche!